Freizeit

Gratis-Badespaß in den Ferien für Kinder in Schwimmbädern

Menschen baden bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel in einem Schwimmbecken.

Menschen baden bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel in einem Schwimmbecken.

Waldeck-Frankenberg. Nahezu keine Freizeitaktivitäten, kaum Präsenzunterricht: Unter den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben ganz besonders Kinder und Jugendliche gelitten. Der nordhessische Landkreis Waldeck-Frankenberg ermöglicht ihnen deshalb in diesen Sommerferien freien Eintritt in seine Schwimmbäder. Auch in anderen Kommunen ist der Badespaß in diesem Sommer kostenlos.

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Der Landkreis Waldeck-Frankenberg finanziert das Angebot aus Corona-Bußgeldern. 60.000 Euro sind dort nach eigenen Angaben wegen Ordnungswidrigkeiten wie Verstößen gegen die Maskenpflicht oder Quarantänebestimmungen in die Kassen gespült worden. Diese wolle man nun sinnvoll für das Angebot einsetzen, sagte Landrat Reinhard Kubat. "Während die älteren Menschen stark im gesellschaftlichen Fokus standen, waren Kinder und Jugendliche doch etwas unter dem Radar, obwohl sie durch Fernunterricht sowie mangelnde Sport- und Freizeitmöglichkeiten stark in ihren sozialen Kontakten beschränkt waren."

Deshalb sei die Idee entstanden, die Bußgelder dafür zu verwenden, die jungen Menschen ein wenig für die Einschränkungen zu entschädigen. Das Angebot gilt für die gesamten hessischen Sommerferien in allen 22 Freibädern des Landkreises und kann von Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 18 Jahre genutzt werden.

Auch anderswo dürfen sich die Jüngsten umsonst abkühlen. In Kassel etwa dürfen Kinder unter 16 Jahren gratis in den städtischen Frei- und Hallenbädern planschen. Die Kosten, die laut Pressesprecher Claas Michaelis derzeit noch nicht abschätzbar sind, übernimmt die Stadt.

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Gleich für die gesamte Sommersaison schenkt etwa die Stadt Marburg Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren den Eintritt für das Freibad des AquaMar. Für den Einnahmeverlust, der Pressesprecherin Patricia Grähling zufolge in einem durchschnittlichen Jahr bei circa 43.000 Euro liegen würde, kommt der städtische Haushalt auf.

Die Stadt Wiesbaden bietet Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren schon zum zweiten Mal in Folge in den Sommerferien freien Eintritt in ihre Freibäder und die Skatehalle an. "Basierend auf den Erfahrungen aus dem Vorjahr belaufen sich die geschätzten Gesamtkosten auf rund 150.000 Euro, die hälftig durch das Amt für Soziale Arbeit und uns getragen werden", sagte Marc Kneiper vom Städtischen Bäderbetrieb Mattiaqua.

Bereits seit 2019 schwimmen Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren in Frankfurt kostenlos - und zwar nicht nur in den Ferien, sondern dauerhaft. Die Stadt bietet laut Pressesprecherin Jana Kremin außerdem für alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren das Kultur- und Freizeitticket mit freiem Eintritt für die nicht-städtischen Museen und den Zoo an. Die städtischen Museen seien bereits seit 2017 umsonst.

© dpa-infocom, dpa:210719-99-432099/2

dpa

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