Prozesse

Gericht schickt Liebesschwindler ins Gefängnis

Vor dem Gerichtsgebäude hält eine Statue der Justitia eine Waagschale.

Vor dem Gerichtsgebäude hält eine Statue der Justitia eine Waagschale.

Frankfurt/Main. Für eine gemeinsame Zukunft und den Erwerb teurer Gerätschaften zur Ölförderung im Atlantik benötige er aber auch ein Darlehen über 62 000 Euro. Bei der Übergabe des Geldes in einem Frankfurter Restaurant wurde er festgenommen. Die Frau hatte sich nämlich nur zum Schein auf den Täter eingelassen und dessen Festnahme ermöglicht. Schon früher war sie an ähnliche Betrüger geraten und hatte sich daraufhin mit einem "Forum" zusammengetan, das derartige Taten regelmäßig hochgehen lässt. AZ 3626 Js 249172/19

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Während das Gericht von einem "von Anfang an untauglichen Betrugsversuch" ausging, der "nicht die geringste Gefahr" gebracht habe, verlangte die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von sechs Jahren. Der Angeklagte sei Teil einer Bande, die gezielt alleinstehende Frauen in schäbiger Weise angehe, "Frauen, die nichts wollen, außer geliebt zu werden". Die Anklagevertreterin wird möglicherweise Revision gegen das Urteil einlegen.

dpa

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