Prozesse

Geldstrafe: Geerbte Waffen und Munition nicht abgegeben

Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen.

Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen.

Frankfurt/Main. Der 54-Jährige muss laut Urteil vom Montag 9000 Euro (150 Tagessätze) zahlen (AZ 8910 Js 245136/18).

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Die Polizei hatte bei einer Durchsuchung im Haus des Angeklagten in Frankfurt-Ginnheim mehrere Revolver und Pistolen sowie Patronen, Munition und Schwarzpulver sichergestellt. Zum Teil fielen die Gegenstände sogar unter die Bestimmungen des Kriegswaffen-Kontrollgesetzes.

In der Verhandlung stellte sich heraus, dass sämtliche Gegenstände dem einige Zeit zuvor verstorbenen Vater des Angeklagten gehörten. Er habe sich nach dem Tod nicht um die Formalitäten gekümmert, weil er mit der Situation überfordert gewesen sei, sagte der Angeklagte: "Ich habe mit den Waffen nichts gemacht und bin auch kein Reichsbürger". Der Vater sei lange Zeit als Personenschützer tätig und deshalb im Umgang mit Waffen erfahren gewesen.

Gericht und Staatsanwaltschaft gingen von einem minderschweren Fall aus. Deshalb konnte eine Geldstrafe verhängt werden. Das Urteil ist rechtskräftig.

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dpa

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