Kriminalität

Gegen Kinderpornografie: Wohnungen von 35 Männern durchsucht

Ein Beamter der Bundespolizei kontrolliert einen Mann.

Ein Beamter der Bundespolizei kontrolliert einen Mann.

Frankfurt/Main. Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler Computer und Datenträger sicher, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden am Donnerstag gemeinsam mitteilten.

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Insgesamt wurden von Montag bis Mittwoch 32 Objekte durchsucht. Im Einsatz waren dabei knapp 300 Beamte. Die Ermittler waren den Beschuldigten durch den Hinweis des Betreibers eines Filhosting-Dienstes auf die Spur gekommen. Das im Ausland ansässige Unternehmen hatte die deutschen Behörden auf die öffentlichen Links und die Zugriffe auf die dort hinterlegten Dateien aufmerksam gemacht. Diese sollen sich den Ermittlungen zufolge zwischen Oktober 2017 und September 2019 ereignet haben. Für den Besitz und die Besitzverschaffung kinderpornografischer Inhalte sieht das Strafgesetzbuch seit dem 1. Juli dieses Jahres eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor.

"Wer Kinder sexuell missbraucht oder solche widerwärtigen Bilder und Videos besitzt, wird konsequent von den Strafverfolgungsbehörden verfolgt", betonte Innenminister Peter Beuth (CDU). Mit der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) Fokus gebe es bei der hessischen Polizei eine spezialisierte Einheit mit mehr als 130 Ermittlern, die sich im ganzen Land konzentriert der Verfolgung von Sexualstraftätern widme und zudem die weltweiten Fahndungen gegen Kinderpornografie unterstütze.

© dpa-infocom, dpa:210923-99-327856/3

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dpa

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