Museen

Fünf Jahre Bauzeit: Jüdisches Museum vor Wiedereröffnung

Der Innenhof des Neuen Jüdischen Museums in Frankfurt.

Der Innenhof des Neuen Jüdischen Museums in Frankfurt.

Frankfurt/Main. Unter dem Motto "Wir sind Jetzt" wird im restaurierten historischen Rothschildpalais auf drei Etagen die neue Dauerausstellung präsentiert. "Wir wollen persönliche Geschichten erzählen und eine Multiperspektivität auf Geschichte legen aus jüdischer Perspektive", sagte Museumsdirektorin Mirjam Wenzel am Montag. Anhand von Kulturgütern, Alltagsgegenständen und digitalen Medien wird die Geschichte der Juden und Jüdinnen in Frankfurt von der Aufklärung und Emanzipation um 1800 bis zur Gegenwart präsentiert.

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Im spektakulären Neubau mit seinem lichtdurchfluteten Atrium sind die Bibliothek und ein koscheres Deli untergebracht. Diese sind frei zugänglich sind, auch für Nicht-Museumsgäste. "Wir verstehen uns als ein offenes Haus", sagte Wenzel. Im neuen Gebäude, dem sogenannten Lichtbau, sind auch die Wechselausstellungen untergebracht. Dort ist ab diesem Freitag die erste Sonderschau ("Die weibliche Seite Gottes") zu sehen. Das Jüdische Museum in Frankfurt wurde 1988 eröffnet. Die Kosten für Sanierung und Neubau wurden auf 50 Millionen Euro gedeckelt.

dpa

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