Kultur

Freie Darsteller klagen über Verluste trotz Corona-Hilfen

Frankfurt/Main. Danach hatte etwa die Hälfte der Solo-Selbstständigen Anträge auf Corona-Hilfen gestellt, bei Gruppen und Spielstätten allerdings nur wenige.

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Diejenigen, die keine Gelder beantragten oder für die eine Förderung abgelehnt worden war, gaben den Angaben zufolge an, dass sie kaum Betriebskosten hätten und Einnahmeausfälle nicht berücksichtigt worden seien. Auch wenn ein Teil der freien Kulturszene Unterstützung durch Corona-Soforthilfe erhalten habe, sei sie nach Zahlen des Verbands "an einem großen Teil der freien Darstellenden Künste in Hessen vorbei" gegangen.

Während etwa das Arbeitsstipendium des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst weitestgehend in Anspruch genommen worden sei, sei die freie Kulturszene bei der Beantragung anderer hessischer Förderprogramme wie etwa der Vereinsförderung oder dem Rettungsschirm für Festivals weniger erfolgreich gewesen. Trotz aller Hilfsprogramme werde aber weiterhin mit einem Verlust von 2,5 Millionen Euro gerechnet. Noch sei nicht vorauszusehen, wie viele Solokünstler, Ensembles und Spielstätten bald von Insolvenzen und Schließungen betroffen seien, hieß es.

dpa

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