Prozesse

Frau mit Messerstichen getötet: 25-Jähriger vor Einweisung

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

Frankfurt/Main. Die Tat vom März dieses Jahres in einer Wohnung in Schwalbach (Main-Taunus-Kreis) sei rechtlich als ein heimtückischer Mord zu werten, der mutmaßliche Täter allerdings schuldunfähig, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Freitag. Deshalb sei statt einer Anklage ein entsprechender Antrag auf Unterbringung gestellt worden.

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Der Attacke mit einem Mehrzweck-Werkzeug war den Ermittlungen zufolge ein größeres Alkohol-Gelage vorausgegangen, in dessen Verlauf die 59 Jahre alte Frau auf dem Sofa eingeschlafen war. Unter der Ankündigung "Ich muss jetzt mal was machen", soll der Täter dann auf die Frau eingestochen haben. Das Opfer verblutete in der Wohnung. Der ebenfalls stark alkoholisierte Besitzer der Wohnung alarmierte die Polizei.

Wenige Wochen nach seiner Festnahme wurde der 25-jährige Deutsche von der Untersuchungshaft in die Psychiatrie überstellt. Es gab Anzeichen einer schizophrenen Erkrankung, die sich vor allem in Angstzuständen ausgedrückt habe, berichtete Niesen. Dazu sei eine massive Drogen- und Alkoholabhängigkeit gekommen. Das Verfahren gegen den Täter wird voraussichtlich im Januar vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Frankfurt beginnen.

© dpa-infocom, dpa:211008-99-528035/2

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dpa

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