Museen

Frankfurter Technomuseum: Eröffnung zum Frühsommer angepeilt

Alex Azary (57) steht vor dem Standort des künftigen Museum of Modern Electronic Music (Momem).

Alex Azary (57) steht vor dem Standort des künftigen Museum of Modern Electronic Music (Momem).

Frankfurt/Main. Nach mehrmaligen Verzögerungen hoffen die Macher von Deutschlands erstem Museum für elektronische Musik in Frankfurt auf eine Eröffnung im zweiten Quartal 2021. "Momentan haben wir Ende Mai, Anfang Juni im Auge. Ob das funktioniert, wird sich in den nächsten Wochen zeigen", sagte der Vorsitzende des Vereins "Friends of Momem", Alex Azary. "Der Termin steht und fällt mit der Entwicklung der Corona-Situation. Wir stehen in den Startlöchern."

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Das Museum Of Modern Electronic Music (Momem) entsteht in der Zwischenebene an der Hauptwache. Der Umbau sei so gut wie abgeschlossen, sagte Azary. Ursprünglich sollte das Momem 2019 an den Start gehen. Wegen Streitereien um die Finanzierung verzögerte sich aber die Planung, als neuer Termin wurde zunächst der Frühsommer 2020 genannt. Später hofften die Macher auf den November. Doch wegen der Coronakrise konnten sie nicht an ihren Plänen festhalten.

Zur Eröffnung werden laut Azary um die 3000 bis 5000 Leute erwartet, vor allem auf dem Platz vor dem Museum. Das gehe natürlich erst wieder, wenn solche Veranstaltungen möglich seien. Aktuell würden auch noch Gespräche zu finanziellen Hilfen laufen.

Das Momem soll ein Ort werden, "der die Einflüsse und historischen Dimensionen Elektronischer Musik zeigt und zu neuem Leben erweckt", erklärten die Macher zum Konzept. Es sei Museum, Bühne, Bar und Akademie in einem. Elektronische Musik habe in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur eine Clubszene hervorgebracht, die sich ständig neu erfinde, heißt es auf der Homepage des Museums. Mit den Einflüssen auf andere Musikrichtungen sowie Kunst, Design, Mode bis hin zu Technologie sei die jüngere Kulturgeschichte entscheidend geprägt worden.

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Frankfurt gilt als einer der Geburtsorte von elektronische Musik in Deutschland. In der Heimatstadt berühmter Clubs wie Dorian Gray, Omen oder U60311 will das Momem auch einen Teil der lokalen Geschichte wiederbeleben.

dpa

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