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Frankfurt sieht von Verschärfung der Corona-Maßnahmen ab

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Frankfurt/Main. Nach Angaben von Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) waren in Hessens größter Stadt zuletzt 301 Menschen mit einer aktiven Covid-19-Infektion gemeldet. Das entspricht einem Rückgang von 30 Fällen gegenüber dem Vortag.

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Majer sprach von einer "Seitwärtsentwicklung im Infektionsgeschehen". Eine Trendwende sehen er und Feldmann nach eigener Darstellung hingegen nicht. Ob der im Dezember geplante Weihnachtsmarkt stattfinden kann, ließ Feldmann offen. Man werde "auf Sicht fahren" und Hygienekonzepte mit den Veranstaltern besprechen. Seit Beginn der Pandemie sind in Frankfurt 2646 Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden. 2276 von ihnen gelten als genesen.

Mit ihrer Haltung stellt sich die Stadt Frankfurt hinter die Entscheidung der Landesregierung. Diese hatte am Donnerstag ebenfalls auf eine Verschärfung der Beschränkungen verzichtet. In Hessen gilt, dass Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmern nicht von den Behörden genehmigt werden müssen - es gelten aber Hygiene- und Abstandsregeln. Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygienemaßnahmen nicht möglich sind, sind bis mindestens Ende Dezember 2020 verboten.

dpa

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