Tiere

Fischotter hat sich etabliert: Jedoch nur wenige Tiere

Ein Fischotter schwimmt in einem See.

Ein Fischotter schwimmt in einem See.

Wiesbaden. Der zweite Bestand lebe an der hessisch-bayerischen Landesgrenze im Gewässersystem von Jossa und Sinn. Auch hier werde die Population auf zehn Tiere geschätzt.

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Nach einer gezielten Suche 2013 war der als ausgestorben geltende Wassermarder unter anderem im Vogelsbergkreis sowie im Spessart entdeckt worden. "Die Rückkehr des Fischotters nach Hessen ist für den Naturschutz ein großer Erfolg", erklärte das Ministerium. Sie zeige zum Beispiel, dass Lebensräume der Art wieder intakt sind. Allerdings seien Rückschläge bei der natürlichen Ausbreitung nicht auszuschließen, da es nur wenige Tiere gebe.

Anders sieht es im Nachbarland Bayern aus. Weil immer mehr Fischotter in Zuchtteichen auf Beutezug gehen, forderte der Landesfischereiverband den Abschuss einzelner Tiere. Viele Fischzuchten seien durch die Angriffe in ihrer Existenz bedroht, teilte der Verband Mitte Juni mit.

Aus dem hessischen Umweltministerium hieß es, derzeit seien im Land keine Konfliktfälle mit Fischottervorkommen bekannt. Da diese bei weiter positiver Entwicklung aber nicht auszuschließen sind, solle ähnlich wie im Falle des Bibers in Hessen ein vorsorgendes und intelligentes Fischottermanagement eingerichtet werden.

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© dpa-infocom, dpa:210705-99-259507/2

dpa

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