Prozesse

Fast fünf Jahre Haft nach lebensgefährlicher Messerattacke

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.

Frankfurt/Main. Während die Richter am Montag bei ihm von versuchtem Totschlag ausgingen, wurde sein 18 Jahre alter Bruder wegen gefährlicher Körperverletzung zu neun Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. (AZ 4790 Js 222129/19)

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Aus unbekannten Gründen kam es zwischen den Brüdern und ihrem 27 Jahre alten Opfer im Mai vergangenen Jahres an der Konstablerwache nachts zum Streit mit anschließender Schlägerei. Obwohl sich das Opfer bereits geschlagen gegeben hatte, zückte der 20-jährige Deutsche kosovarischer Herkunft ein Messer und stach acht Mal auf den Oberkörper seines Kontrahenten ein. Der Schwerverletzte musste zehn Tage im Krankenhaus bleiben. Strafverschärfend wurde neben den schweren Folgen der Tat der Umstand gewertet, dass der 20-Jährige bereits mehrfach vorbestraft ist. Nur einen Tag nach der Tat hätte er eine Jugendhaftstrafe antreten sollen. Seinem Bruder konnte das Gericht nicht nachweisen, von dem Messer gewusst zu haben.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

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