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Einkaufstour mit falschen 500-Euro-Scheinen: Haftstrafen

Das Landgericht Hanau.

Das Landgericht Hanau.

Hanau. Die 53- und 41-Jährigen hatten gestanden, mit gefälschten 500-Euro-Banknoten eingekauft zu haben. Mit den Blüten im vermeintlichen Wert von 50 000 Euro hatte das Duo 2016 Goldmünzen in Kassel und im rheinland-pfälzischen Pirmasens, einen Laptop im bayerischen Miltenberg sowie einen Isetta-Kabinenroller in Koblenz gekauft. In Koblenz hatte eine Bank das vom Verkäufer eingezahlte Bargeld ohne Verdacht angenommen. Beim Kauf einer Limousine in Maintal (Main-Kinzig) schlug ein Bankautomat Alarm und kassierte die falschen Scheine, so flog der Betrug auf (Az. 5 KLs 8336 Js 5029/16).

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Landgerichtspräsidentin Susanne Wetzel nannte das Vorgehen in der Urteilsbegründung "skrupellos". Ein Gutachten des Hessischen Landeskriminalamts war zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich bei den Scheinen um "qualitativ hochwertige Fälschungen" handelte, die schwer von echtem Geld zu unterscheiden gewesen seien. Beide Männer, die bereits einschlägig vorbestraft sind, hatten Geständnisse abgelegt. Seit April 2019 werden 500-Euro-Scheine von der Europäischen Zentralbank nicht mehr ausgegeben. Ein Grund für die Abschaffung der Banknote war die Absicht, kriminelle Machenschaften einzudämmen.

dpa

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