Notfälle

Dutzende Verletzte durch Dämpfe an Schule

Ein Absperrband vor dem Gymnasium im Rheingau-Taunus-Kreis.

Ein Absperrband vor dem Gymnasium im Rheingau-Taunus-Kreis.

Eltville. Zehn von ihnen seien ins Krankenhaus gebracht worden, darunter zwei Feuerwehrleute und eine Mitarbeiterin der Schule. Die genaue Ursache für die Atembeschwerden war zunächst unklar, nach ersten Erkenntnissen könnten sie durch zusammengemischte Putzmittel ausgelöst worden sein.

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Mehrere Kinder seien am Vormittag zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, aber nicht ernsthafter verletzt worden, sagte die Schulleiterin Angelika Morschheuser der Deutschen Presse-Agentur.

Zunächst bestand der Verdacht, dass Reizgas die Ursache war. Nach Angaben eines Polizeisprechers war das aber vermutlich nicht der Fall, wobei es auch nicht ganz ausgeschlossen werden könne. Es habe sich vermutlich um Dämpfe durch zusammengemischte Putzmittel gehandelt.

"Bei Eintreffen der Rettungsdienste war das Schulgebäude, in dem sich zu diesem Zeitpunkt etwa 850 Personen befanden, schon weitestgehend evakuiert", teilte die Polizeidirektion Rheingau-Taunus mit. Die Feuerwehr nahm Luftproben und gab nach Messungen eine erste Entwarnung. Die Schüler und Schülerinnen seien wieder in ihre Klassen zurückgekehrt und hätten anschließend den Heimweg angetreten. Die Ermittlungen der Polizei dauerten an.

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© dpa-infocom, dpa:210910-99-169004/5

dpa

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