Prozesse

Drogenversteck auf Fahrstuhlkabine: Bewährungsstrafe

Eine goldfarbene Justitia-Figur.

Eine goldfarbene Justitia-Figur.

Frankfurt/Main. Das ungewöhnliche Versteck hatte ein Aufzugsmonteur bei Wartungsarbeiten entdeckt und die Vermieterin benachrichtigt. Der Angeklagte war über einen unverschlossenen Zugang zu der Kabine im obersten Stockwerk an das Versteck gelangt. Dort wurden knapp zehn Gramm Kokain sowie eine Feinwaage sichergestellt, in der Wohnung des Mannes fanden sich unter anderem ein weiteres Gramm sowie ein kleiner Dolch.

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Vor Gericht räumte der Mann den Drogenbesitz ein. Er habe nur mit dem kleineren Teil des Rauschgifts Handel betrieben - den größeren Teil hätten er und seine Lebensgefährtin für den Eigengebrauch besessen. Wegen der geringen Menge entschied sich das Gericht für eine Bewährungsstrafe, die hatte auch die Staatsanwaltschaft gefordert. Strafmildernd kam auch der Umstand hinzu, dass dem Angeklagten die Wohnung gekündigt wurde. Das Urteil ist rechtskräftig.

dpa

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