Landgericht Frankfurt

Angeklagter schweigt zunächst in Prozess um Drogenhandel

Vom Zoll sichergestelltes Kokain auf der Spitze eines Taschenmessers.

Vom Zoll sichergestelltes Kokain auf der Spitze eines Taschenmessers.

Frankfurt/Main (dpa/lhe). Zum Auftakt eines Prozesses um mutmaßlichen Drogenhandel hat sich der Angeklagte am Montag vor dem Landgericht Frankfurt zunächst noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Auch an den kommenden Prozesstagen sollen vor allem Zeugen vernommen werden. Dem 25-Jährigen wird der Handel mit Marihuana und Kokain zur Last gelegt. Die Anklage geht von zwölf Fällen aus, in denen er jeweils bis zu zehn Kilogramm Marihuana weiterverkauft haben soll. In fünf weiteren Fällen wechselten jeweils 500 Gramm Kokain den Besitzer.

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Bei einer Hausdurchsuchung wurden Ende 2021 bei ihm knapp 154.000 Euro Bargeld sichergestellt, die aus den Drogenverkäufen herrührten. Die Polizei hatte bereits seit geraumer Zeit den Chatverkehr auf dem Mobiltelefon des Angeklagten überwacht und machte Anfang vergangenen Jahres schließlich den Zugriff. Seither sitzt der Mann in Untersuchungshaft. In mehreren Fällen soll das Rauschgift auf Supermarkt-Parkplätzen verkauft worden sein. Die Strafkammer hat in dem Prozess noch fünf weitere Verhandlungstage bis Ende Februar terminiert.

© dpa-infocom, dpa:230129-99-403951/3

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