Gesundheit

Umfrage: Mehrheit in Hessen stimmt Corona-Einschränkungen zu

Eine Frau geht auf der Zeil an einem Schild vorbei, das auf die Maskenpflicht hinweist.

Eine Frau geht auf der Zeil an einem Schild vorbei, das auf die Maskenpflicht hinweist.

Wiesbaden. Die meisten Hessen sind einer Umfrage zufolge mit dem Corona-Krisenmanagement der Landesregierung zufrieden, auch wenn viele einzelne Einschränkungen kritisch sehen. Nach der am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Erhebung des Instituts infratest dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks stimmen 93 Prozent der Maskenpflicht in Geschäften, im Nahverkehr sowie an öffentlichen Orten zu.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Eine knappe Mehrheit (52 Prozent) befürwortet auch die für den November angeordnete Schließung von Restaurants, Bars und Kneipen, 44 lehnen diese Maßnahme hingegen ab. Die Kontaktbeschränkungen, wonach sich in der Öffentlichkeit nur noch Angehörige aus zwei Haushalten und maximal zehn Personen treffen dürfen, werden demnach von 84 Prozent der Befragten befürwortet. Dass Kinos, Theater und Museen schließen mussten, wird von 58 Prozent der Befragten befürwortet, 40 Prozent lehnen das ab.

Bund und Länder hatten sich auf härtere Einschränkungen verständigt, da die Infektionszahlen stark gestiegen waren. In Hessen wurde unter anderem die Maskenpflicht ausgeweitet, wie in den anderen Ländern auch mussten Kultur- und Freizeitbetriebe schließen, der Amateur- und Freizeitsport wurde weitgehend verboten. Für die repräsentative Umfrage wurden vom 2. bis 7. November mehr als 1000 wahlberechtigte Hessen telefonisch befragt.

Insgesamt sind die Hessen mit dem aktuellen Krisenmanagement der Landesregierung aber zufrieden: 60 Prozent der Befragten sehen es als ausreichend an. 22 Prozent gehen die Maßnahmen nicht weit genug, 15 Prozent dagegen zu weit. Für die Erhebung wurde gefragt, wie das Corona-Krisenmanagement der Landesregierung bewertet wird, ob es ausreicht und ob die Maßnahmen zu weit oder nicht weit genug gehen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

40 Prozent gaben außerdem an, dass sie sich große oder sehr große Sorgen machten, dass sie selbst oder Familienangehörige an der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 ernsthaft erkranken könnten.

dpa

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen