Umwelt

Der ökologische Fußabdruck und seine Grenzen

Eine Biene sitzt in einem Wildblumenbeet.

Eine Biene sitzt in einem Wildblumenbeet.

Frankfurt/Main. "Der ökologische Fußabdruck stößt auch schnell an seine Grenzen", sagte die Wissenschaftlerin. "Wesentliche Komponenten wie Biodiversität oder Wasser oder soziale Gerechtigkeit greift er eben nicht auf."

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Denn die Berechnung beruhe in wesentlichen auf den natürlichen Ressourcen, die zur Herstellung der Nahrung, der Herstellung von Kleidung und zur Bereitstellung von Energie gebraucht würden. Dies wird dann mit den vorhandenen Ressourcen aufgerechnet.

Nach Berechnung der Forschungsorganisation Global Footprint Network lebt die Menschheit in diesem Jahr vom 29. Juli an über ihre Verhältnisse. Damit ist der Erdüberlastungstag in diesem Jahr so früh wie nie - global gesehen. Für den ökologischen Fußabdruck der Deutschen wurde der Tag in diesem Jahr bereits für den 3. Mai berechnet.

"Man kann den ökologischen Fußabdruck verbessern, indem man die Biokapazität verbessert", sagte Böhning-Gaese. Das könne etwa durch Düngung oder Bewässerung geschehen oder durch den Anbau sogenannter Ernergiepflanzen wie Raps oder Mais. "Und da haben wir einen ganz massiven Konflikt mit der Biodiversität", warnte die Wissenschaftlerin des Senckenberg-Instituts.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

dpa

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken