Demonstrationen

Demo zum Gedenken an Hanauer Anschlag: Knapp 300 Teilnehmer

Der Vater des Opfers Ferhat Unvar hält ein Porträt seines Sohns während einer Demo zum Gedenken an den Anschlag in Hanau.

Der Vater des Opfers Ferhat Unvar hält ein Porträt seines Sohns während einer Demo zum Gedenken an den Anschlag in Hanau.

Frankfurt/Main. Bei einer Kundgebung vor dem Hauptbahnhof und einem anschließenden Demonstrationszug trugen dutzende Demonstranten Bilder mit Porträts der Getöteten oder Plakate mit der Aufschrift "Say their names" (Sagt ihre Namen). Auf der Kundgebung wurde auch eine stärkere Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland gefordert.

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In Sprechchören skandierten die Demonstranten immer wieder "Hanau war kein Einzelfall". Die Polizei war mit zahlreichen Beamten vor Ort. Es blieb friedlich, nur als einige Bengalos angezündet wurden, wurde es vorübergehend unruhig. In Richtung der Polizisten gab es "Wo wart ihr in Hanau?"-Rufe. Die "Initiative 19. Februar Hanau", ein Zusammenschluss von Angehörigen mehrerer Anschlagsopfer, hatte den Sicherheitskräften unter anderem Fehlverhalten in der Tatnacht vorgeworfen.

Bei dem Angriff am 19. Februar 2020 waren neun Menschen aus rassistischen Motiven getötet worden. Zuvor hatte der Täter Pamphlete und Videos mit Verschwörungstheorien und rassistischen Ansichten im Internet veröffentlicht.

© dpa-infocom, dpa:210218-99-500451/2

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dpa

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