Demonstrationen

Demo gegen AfD-Veranstaltung mit Weidel und Chrupalla

Gelnhausen. In der Mehrzweckhalle des Stadtteils Meerholz wollten die AfD-Spitzenkandidaten Alice Weidel und Tino Chrupalla zu den Anwesenden sprechen. Die Polizei rechnete bei der AfD-Veranstaltung mit bis zu 250 Teilnehmern.

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Aufgerufen zu der Gegenkundgebung hatte der parteiübergreifende Verein "Hand aufs Herz" aus Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) gemeinsam mit der IG Metall, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und weiteren Initiativen. Als Redner wurden nach Veranstalterangaben unter anderem die hessische SPD-Landesvorsitzende Nancy Faeser, weitere Landtagsabgeordnete sowie die Vize-Landrätin des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler (SPD), erwartet. "Wir möchten mit den Menschen aus der gesamten Region erneut Gesicht für eine tolerante, weltoffene und friedliche Welt ohne Rassismus, Rechtsextremismus, Populismus, Gewalt und Verschwörungstheorien zeigen", erklärten die beiden Vorsitzenden von "Hand aufs Herz", Alexander Schopbach und Julia Hott.

Die Polizei hatte vorab mit rund 200 Gegendemonstranten gerechnet und sich auch für mögliche Störaktionen gerüstet. Man sei mit einer entsprechenden Zahl an Kräften vor Ort, sagte ein Polizeisprecher. Absperrgitter sollten verhindern, dass es zu einem unkontrollierten Aufeinandertreffen zwischen den Teilnehmern der AfD-Veranstaltung und Gegendemonstranten komme.

© dpa-infocom, dpa:210828-99-04605/2

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dpa

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