Musik

Clubbetreiber: Öffnung unter neuen Regeln lohnt sich nicht

Victor Oswalt, Vorstands Referent «Verband Clubs am Main e.V.», steht im Club «Dora Brilliant».

Victor Oswalt, Vorstands Referent «Verband Clubs am Main e.V.», steht im Club «Dora Brilliant».

Wiesbaden. "Wir glauben nicht, dass sich das lohnt und dass sich nur wenige Clubs dazu entschließen, unter diesen Bedingungen aufzumachen", sagte Sprecher Victor Oswalt am Mittwoch. "Es wird versucht, einen politischen Erfolg zu verkaufen, der in der Realität nicht zutrifft."

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Am Mittwoch hatte das Corona-Kabinett in Wiesbaden eine Lockerung für Tanzfans unter strengen Regeln verabschiedet. Unabhängig von der Inzidenz bekommen grundsätzlich neben Geimpften und Genesenen nur Menschen Einlass, die einen negativen PCR-Coronatest vorweisen können. Ein üblicher Schnelltest oder Bürgertest reicht nicht aus. Zudem gilt in Discos und Clubs Maskenpflicht sowie die Vorgabe, dass es fünf Quadratmeter Platz pro Gast geben muss. Bislang konnten solche Tanzlokale nur ihren Außenbereich öffnen.

"Unter solch einer Auslastung lohnt sich ein Betrieb wirtschaftlich nicht", sagte Oswalt mit Blick auf die Fünf-Quadratmeter-Regel. "Und es ist auch nicht attraktiv." Die Initiative kritisiert zudem, dass die Politik zu wenig das Gespräch mit den Clubbetreibern gesucht habe. "Clubs am Main" vertritt die Interessen von etwa 30 Clubs in Frankfurt und Umgebung.

© dpa-infocom, dpa:210818-99-882938/3

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dpa

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