Verkehr

Bund fördert Barrierefreiheit der Kaiserbrücke

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling spricht in Mainz.

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling spricht in Mainz.

Wiesbaden/Mainz. Oben ist ein extra Rad- und Gehweg. Bislang ist es für Radfahrer mühsam, ihre Räder über Treppen und Schieberillen auf die Brücke hochzuschieben. Für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Kinderwagen ist es kaum möglich, den Weg auf der Brücke zu nutzen.

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"Angesichts des rasanten Wachstums und der Verschiebungen von anderen Verkehrsmitteln hin zur Fahrradnutzung, ist die gerade erteilte Förderzusage aus Berlin eine große Chance für die barrierefreie Erschließung der Kaiserbrücke", kommentierte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) die Nachricht. Wiesbadens Umweltdezernent Andreas Kowol (Die Grünen) ergänzte, dass die stufenlose Rheinüberquerung auf der Kaiserbrücke das Pendeln per Rad noch leichter mache.

Geplant ist, eine Art Spindel zu errichten, in der Radler kreisförmig auf die Brücke fahren können. Ein Baubeginn steht noch nicht fest, wie ein Mainzer Stadtsprecher auf Nachfrage erklärte. Spätestens bis zum Jahr 2024 soll der Bau der Rad-Spindel auf der Mainzer Seite jedoch abgeschlossen sein.

© dpa-infocom, dpa:210709-99-321683/2

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dpa

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