Prozesse

Bewährungsstrafe für Ex-Feuerwehrmann wegen Brandstiftungen

Der Schriftzug Feuerwehr steht an der Jacke eines Feuerwehrmannes.

Der Schriftzug Feuerwehr steht an der Jacke eines Feuerwehrmannes.

Frankfurt/Main. Der ehemalige Gruppenleiter einer Freiwilligen Feuerwehr hatte vor Gericht eingeräumt, bereits Ende 2016 in kurzer Folge mehrere Müllcontainer, eine Garage sowie ein Auto in Brand gesteckt zu haben.

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Sein Motiv: Die Freiwillige Feuerwehr in einer Gemeinde im Main-Taunus-Kreis sei zuvor kaum zum Einsatz gekommen, und gerade die jungen Wehrleute sollten "das theoretisch Gelernte in der Praxis ausüben". Nach der sechsten Brandstiftung an einer Kindertagesstätte verdichteten sich Ende 2016 die Hinweise auf den Angeklagten, der daraufhin bereits bei der Polizei alle Taten einräumte.

Strafmildernd wertete das Amtsgericht am Donnerstag neben dem Geständnis die lange Verfahrensdauer. Darüber hinaus habe der Angeklagte eine neue Arbeitsstelle und damit die Zusage gegeben, den entstandenen Schaden von rund 60 000 Euro wieder gutzumachen. Auch habe er aufgehört, im Übermaß Alkohol zu konsumieren. Bei den Taten sei er stets stark alkoholisiert gewesen, hatte er vor Gericht erklärt.

Das Urteil ist rechtskräftig. Auch die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung hatten auf eine zweijährige Bewährungsstrafe plädiert.

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© dpa-infocom, dpa:210204-99-305570/2

dpa

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