Gesellschaft

Bestattungen außerhalb von Friedhof: 50 Anträge in 5 Jahren

Eine Urne mit der Asche eines Verstorbenen neben einer Kerze und einer Engelsfigur.

Eine Urne mit der Asche eines Verstorbenen neben einer Kerze und einer Engelsfigur.

Wiesbaden. Im laufenden Jahr 2020 waren es bislang sieben, das ist der höchste Wert in dem Fünf-Jahres-Zeitraum. 20 Beisetzungen erfolgten demnach als Urnen- und 10 als Erdbestattung.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Um außerhalb öffentlicher Friedhöfe bestattet werden zu können, müssen laut Ministerium besondere persönliche oder örtliche Verhältnisse gerechtfertigt sein. Insgesamt hatte es seit 2015 den Angaben zufolge 50 Anträge auf Bestattungen außerhalb der öffentlichen Friedhöfe gegeben, 2 sind demnach noch offen, 18 wurden abgelehnt.

Um persönliche Verhältnisse handle es sich beispielsweise, wenn auf dem Grundstück mindestens eine Ruhestätte von nahen Angehörigen vorhanden ist. Örtliche Verhältnisse liegen demnach etwa vor, wenn der Verstorbene auf einem vom nächsten Friedhof sehr weit entfernten Anwesen gelebt hat.

Laut Ministeriumsangaben muss das vorgesehene Grundstück außerdem zur Bestattung geeignet und die ordnungsgemäße Grabpflege mindestens der Dauer der Ruhefrist gesichert sein. Diese sei auch von den Boden- und Grundwasserverhältnissen abhängig und betrage mindestens 15 Jahre.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

dpa

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen