Geschichte

Notfallhilfe für Frauen aus Armutsprostitution gefordert

Eine Prostituierte wartet auf ihrem Zimmer in einem Bordell auf Kundschaft.

Eine Prostituierte wartet auf ihrem Zimmer in einem Bordell auf Kundschaft.

Frankfurt/Main. FIM unterstütze derzeit einige Frauen mit einer wöchentlichen Notfallhilfe und suche dafür auch nach Geldgebern. "Wir sind im Gespräch mit dem Sozialministerium", sagte Ramirez Vega. Die Beratungsstelle arbeitet vor allem mit Frauen aus Südosteuropa. "Die Frauen aus den kleineren Clubs oder vom Straßenstrich sind wirklich von einem Tag zum anderen arbeits- und obdachlos geworden."

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Ein Bundesland, Baden-Württemberg, habe so einen Notfallhilfetopf eingerichtet - das sei auch in Hessen nötig, gerade mit Blick auf das Frankfurter Bahnhofsviertel mit seinen zahlreichen Rotlichtbetrieben. Denn auch wenn ein Großteil der südosteuropäischen Prostituierten noch vor der Verordnung zur Schließung der Bordelle in ihre Heimatländer zurückgereist sei, steckten andere fest. Diese Frauen hätten zunächst gedacht, dass sich die Lage nach ein paar Wochen wieder normalisiere. Aber inzwischen wachse die Angst um die Existenz.

dpa

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