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Bahn bereitet sich auf Sturmsaison vor

Ein nahe den Gleisen gefällter Baum wird von einem Schwerlast-Hubschrauber abtransportiert.

Ein nahe den Gleisen gefällter Baum wird von einem Schwerlast-Hubschrauber abtransportiert.

Baunatal/Berlin. Dabei kommen auch Schwerlast-Hubschrauber zum Einsatz - wie am Freitag in Nordhessen.

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Vor zwei Jahren hatte die Bahn die Investitionen in ihr Vegetations-Programm erhöht und zog nun eine positive Bilanz. Sturmschäden durch Bäume seien um ein Viertel zurückgegangen, erklärte Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla am Sonntag. Die Zahl vegetationsbedingter Störungen etwa durch Baumstürze oder Äste in Gleisen und Oberleitungen betrage mittlerweile rund 900 pro Jahr. 2018 seien es noch rund 1200 gewesen.

Pro Jahr habe das Unternehmen rund 30 000 nicht witterungsfeste Bäume aus den Bahnwäldern entfernt. 400 zusätzliche Mitarbeiter seien in den vergangenen zwei Jahren dazu eingestellt worden. Einen 100-prozentigen Schutz vor Sturmschäden an Gleisen und Oberleitungen gebe es angesichts steigender Extremwetterlagen dennoch nicht, erklärte Pofalla.

Ein Großteil des insgesamt 34 000 Kilometer langen Streckennetzes führt durch Gebiete, in denen Bäume stehen. Der Naturschutz werde berücksichtigt, erklärte das Unternehmen. So werde geprüft, ob stabilisierende Maßnahmen ausreichen könnten, bevor ein Baum gefällt werde.

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dpa

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