Prozesse

Baby zu Tode geschüttelt: Haftstrafe gegen Jugendlichen

Eine Statue der Justita hält eine Waage in der Hand.

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Marburg. Zuvor hatte die "Oberhessische Presse" berichtet. Der damals 17-Jährige hatte demnach Anfang 2019 in Marburg dem Kind seiner Freundin die tödlichen Verletzungen zugefügt.

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Der Angeklagte hatte zur Überzeugung des Gerichts das schreiende Baby genommen, vor sich gehalten und 10 bis 15 Mal geschüttelt. Dadurch habe der Säugling Hirnverletzungen erlitten, die schließlich zum Tode führten. Der Jugendliche hatte der Mitteilung zufolge während des Ermittlungsverfahrens die äußeren Tatumstände eingeräumt, das Geständnis später aber widerrufen.

Der Prozess fand wegen des jungen Alters des Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das bereits im November ergangene Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung haben Revision eingelegt.

dpa

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