Prozesse

Baby durch Schütteln schwer verletzt: Sieben Jahre Haft

Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts.

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Limburg. Bei der Tat im Februar 2020 in Villmar (Kreis Limburg-Weilburg) war das Kind fünf Monate alt. Der Junge erlitt schwerste Hirnschäden. Dem Gerichtssprecher zufolge ist der Junge nun auf Dauer halbseitig gelähmt und nahezu blind. Eine normale Sprachentwicklung sei nicht möglich und jeden Tag erleide das Kind eine Vielzahl von epileptischen Anfällen.

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Das Gericht ging davon aus, dass der Vater sein Baby geschüttelt hatte, weil er von dessen Brüllen genervt gewesen war. Zunächst habe er ausgesagt, es sei zu den Verletzungen des Babys gekommen, weil er wegen seines Drogenkonsums gestürzt sei. Das Gericht sah diese Angaben aber als widerlegt an. Später habe der Vater dann ein Teilgeständnis abgelegt.

© dpa-infocom, dpa:210908-99-139190/3

dpa

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