Umwelt

Aktivisten protestieren mit Schriftzug gegen A49-Weiterbau

Der Schriftzug «Autobahn» auf einem noch nicht frei gegebenen Bauabschnitt der Fahrbahn der A49.

Der Schriftzug «Autobahn» auf einem noch nicht frei gegebenen Bauabschnitt der Fahrbahn der A49.

Schwalmstadt. In acht Meter großen Lettern hätten sechs Aktivisten das Wort "Autobahn" auf eine Talbrücke der A49 geschrieben, wobei der erste Wortteil "Auto" rot durchgestrichen sei, wie Greenpeace am Sonntag mitteilte. "Statt das Land immer weiter mit umwelt- und klimaschädlichen Autobahnen zu durchziehen, muss die Bundesregierung konsequent in Alternativen wie die Bahn investieren", erklärte Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan. "Die katastrophale Klimabilanz im Verkehr zeigt, dass wir dringend eine Verkehrsplanung brauchen, die eine Antwort auf die Klimakrise gibt statt sie zu befeuern."

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Die A49 soll Kassel und Gießen nach der Fertigstellung des Lückenschlusses direkter miteinander verbinden. Nach Rodungen im Herrenwald bei Stadtallendorf (Landkreis Marburg-Biedenkopf) für das Autobahnprojekt stehen zeitnah auch Baumfällungen im Dannenröder Forst bei Homberg/Ohm (Vogelsbergkreis) an. Umwelt- und Klimaschützer protestieren gegen das Projekt, weil es aus ihrer Sicht der Verkehrswende entgegensteht. Seit gut einem Jahr halten Aktivisten den Dannenröder Forst besetzt. Dagegen versprechen sich Befürworter der A49 weniger Verkehrs- und Lärmbelastung in den Dörfern der Region und eine bessere Anbindung für Pendler und Unternehmen.

dpa

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