Gesundheit

761 Neuinfektionen - Hochtaunuskreis unter Inzidenz von 50

Das Wattestäbchen eines Corona-Abstriches wird untersucht.

Das Wattestäbchen eines Corona-Abstriches wird untersucht.

Berlin/Wiesbaden. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 34 auf 5148. Die sogenannte Inzidenz, die Infektionen binnen sieben Tagen bezogen auf 100 000 Einwohner, ging weiter zurück und lag hessenweit bei 81,1.

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Die höchste Inzidenz hatte auch am Samstag weiterhin der Kreis Fulda mit 163,6. Während der Kreis Marburg-Biedenkopf mit 53,8 wieder leicht über der Schwelle von 50 lag, war am Samstag der Hochtaunuskreis mit 48,1 der Landkreis mit der niedrigsten Inzidenz. Über 100 lagen am Samstag fünf Landkreise.

Dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) zufolge wurden am Samstag in Hessen 383 Covid-19-Patienten behandelt (Stand: 10.19 Uhr). 187 von ihnen wurden beatmet. Hessenweit waren - auch mit Patienten mit anderen Krankheiten - 1738 von 1957 Intensivbetten belegt. 11 Prozent der hessischen Intensivbetten waren am Samstag noch frei.

Laut Divi wurden 213 711 Menschen in Hessen bislang gegen das Coronavirus geimpft (Stand Samstag, 10.00 Uhr). 152 473 Menschen erhielten eine Erstimpfung, 61 238 Menschen habe auch die Zweitimpfung erhalten. Die Impfquote liegt damit bei 2,4 Prozent.

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Im Lahn-Dill-Kreis gibt es unterdessen vermehrte Hinweise auf die britische Variante des Corona-Virus, wie der Landkreis am Samstag mitteilte. Vereinzelte Fälle, wie beispielsweise an den Lahn-Dill-Kliniken in Wetzlar, seien in dieser Woche bereits bestätigt worden. "Mittlerweile liegen unserem Gesundheitsamt weitere Hinweise von Mutationen vor, die sich bereits flächendeckend im gesamten Kreisgebiet verteilt haben", erklärte Landrat Wolfgang Schuster (SPD). Bisher gebe es allerdings keine Anzeichen für veränderte Krankheitsverläufe. "Die Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes haben natürlich einen besonderen Blick auf diese Fälle", so der Landrat. Laut RKI müsse man von einer leichteren Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch ausgehen.

© dpa-infocom, dpa:210206-99-326637/3

dpa

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