Prozesse

13 Monate Bewährungsstrafe nach Verfolgungsjagd mit Polizei

Eine Statue der Justitia wird von der Sonne angestrahlt.

Eine Statue der Justitia wird von der Sonne angestrahlt.

Frankfurt/Main. Das hat das Amtsgericht Frankfurt am Montag entschieden. Der Mann, der noch nie einen Führerschein besessen hat, war im April 2019 vor einer Polizeistreife davongerast und konnte erst nach mehreren Kilometern Fahrt angehalten und überwältigt werden.

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Sein Auto hatte gestohlene Kennzeichen und war nicht versichert. Er wurde deshalb am Montag wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Urkundenfälschung, Verstoßes gegen die Versicherungspflicht sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt. Der ursprüngliche Vorwurf eines illegalen Wettrennens wurde vom Gericht aus rechtlichen Gründen fallengelassen (Az.: 3632 Js 235570/19).

Der mehrfach einschlägig vorbestrafte Angeklagte hatte vor Gericht von einer "Panikattacke" gesprochen, als er die Polizei hinter sich gehabt habe. Nach mehreren Haftaufenthalten wolle er sein Leben nun neu ordnen. Seine Lebensgefährtin erwarte Zwillinge und er habe an seinem Wohnort einen neuen Arbeitsplatz. Gericht und Staatsanwaltschaft sprachen sich für die Bewährungsstrafe aus, die direkt nach ihrer Verkündung rechtskräftig wurde.

dpa

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