Internet

Die Tücken im Netz

So sieht die Startseite des Online-Portals Ome.tv aus.

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Marburg. Unsere Schüler-Reporterin warnt Eltern vor den Fallen des Internets, von denen gerade Kinder betroffen sind.

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Liebe Eltern, Sie werden sich bei diesem Beitrag denken: „Nein, mein Kind macht so was nicht, mein Kind ist erzogen.“ Aber seien Sie sicher, als Elternteil weiß man weniger, als man denkt. Ich bin 18 Jahre alt und entsetzt, was im Internet abgeht.

Auf Ome.tv sind Kinder unter 16 Jahre, meist noch unter zehn, und ältere Männer über 30 unterwegs. Was die Kinder dort machen? Streamen für ihre „YouTube-Karriere“. Was die älteren Männer dort machen? Manche zeigen offen in die Kamera, wie sie sich selbst befriedigen.

Auf TikTok gibt es alle Altersgruppen. Viele Personen erlangen durch Kreativität viel Aufmerksamkeit. Aber Aufmerksamkeit hat auch ihre Schattenseiten. Auf dieser Plattform teilt jeder seine Meinung mit – egal wie schamlos und gemein sie ist. Man bekommt schneller, als man denkt, einen Shitstorm voller Beleidigungen.

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Dort vergleichen viele Mädchen ihr Gewicht und werden unsicherer, weil sie nicht so aussehen wie andere. Viele Mädchen und Jungs zeigen ihre attraktiven Körperteile wie den Hintern, Oberweite, Muskeln, in die Kamera, um somit mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Zudem gibt es dort viele gefährliche Trends, die verharmlost werden.

Auf Snapchat sind vor allem Kinder, Teenager und junge Erwachsene unterwegs. Durch Snapchat ist oftmals der Standort für viele Freunde, aber auch Fremde sichtbar. Zudem fallen vor allem Mädchen in eine „Filter-Sucht“. Man findet sich ohne diese Beautyfilter nicht mehr hübsch genug, was sich negativ auf das Selbstwertgefühl auswirkt.

Sofern man öffentlich ist, kann jeder jedem Nacktbilder schicken, ohne dass der Gegenpart diese behalten kann. So erhalten manche Mädchen etwa Dick-Pics (Penis-Bilder).

Mein Appell an dieser Stelle ist, dass die Eltern sich mehr mit ihren Kindern beschäftigen sollen. Mehr drauf achten, was ihr Kind für Apps auf dem Handy hat und ob es dem Kind wirklich gut geht. Eure Kinder werden es vor euch verstecken wollen, daher wird es besonders schwer, herauszufinden, was genau passiert auf dem Handy des Kindes.

Von Selina Beinroth, Adolf-Reichwein Schule, Klasse CT11

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