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"Mir fehlen die Worte": Warum Trauernde Wahrnehmung brauchen

Trauert eine Kollegin, sollte man sie keinesfalls meiden, sondern stets Anteilnahme vermitteln.

Trauert eine Kollegin, sollte man sie keinesfalls meiden, sondern stets Anteilnahme vermitteln.

Weinheim. Trauert ein Kollege oder eine Kollegin am Arbeitsplatz, löst das oft Unsicherheit aus. Wer nicht weiß, welche Worte tröstlich sein könnten, sollte aber nicht einfach schweigen, rät Annika Schlichting von der Hamburger Beratungsstelle Charon in der Zeitschrift "Psychologie Heute" (Ausgabe November 2020).

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Denn Trauernde wollen wahrgenommen werden, erläutert die Beraterin. Daher sei es immer die bessere Lösung, die eigene Sprachlosigkeit zu kommunizieren statt einen trauernden Mitarbeiter zu meiden. Man könne zum Beispiel Folgendes formulieren: "Mir fehlen die Worte. Mir geht so viel durch den Kopf, aber ich habe Angst, etwas Falsches zu sagen", schlägt Schlichting vor.

Anteilnahme kann man aber auch vermitteln, indem man eine Blume auf den Schreibtisch stellt oder der trauernden Person eine Karte oder einen kleinen Zettel mit einer persönlichen Nachricht schreibt. Auch eine einfache Geste wie die Einladung zum Mittagessen kann helfen.

© dpa-infocom, dpa:201028-99-113160/2

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dpa

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