Arbeit

Betriebsrat darf bei der Eingruppierung mitreden

Bei der Eingruppierung in eine Entgeltgruppe darf auch der Betriebsrat miturteilen.

Bei der Eingruppierung in eine Entgeltgruppe darf auch der Betriebsrat miturteilen.

Frankfurt/Main. Der Betriebsrat darf bei Ein- und Umgruppierungen von Beschäftigten in eine Vergütungsgruppe des Tarifvertrags mitreden. Das Gremium prüfe, ob die vom Arbeitgeber vorgesehene Einstufung korrekt ist, wie der Bund-Verlag auf seinem Blog für Betriebsräte erklärt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Dieses Mitbeurteilungsrecht des Betriebsrats ist allerdings an zwei Voraussetzungen geknüpft. Zum einen müssen im Unternehmen in der Regel mindestens 21 Arbeitnehmer beschäftigt sein. Zum anderen muss es ein sogenanntes "kollektives Entgeltsystem" geben. Das ist laut Bund-Verlag meist ein Tarifvertrag.

Vor jeder Ein- und Umgruppierung muss der Arbeitgeber dann den Betriebsrat informieren Bei der Entscheidung komme es immer auf die tatsächliche Tätigkeit des Arbeitnehmers an, nicht auf die Qualifikation, heißt es in dem Beitrag. Der Arbeitgeber muss seine Entscheidung zu Ein- und Umgruppierungen außerdem begründen.

Der Betriebsrat hat eine Woche Zeit, sich zu äußern. Er kann mündlich oder schriftlich zustimmen. Äußert er sich nicht, gilt seine Zustimmung nach Ablauf der Wochenfrist als erteilt. Will die Interessensvertretung die Entscheidung ablehnen, muss das innerhalb einer Woche schriftlich und mit Begründung erfolgen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Betriebsrat könne auch selbst aktiv werden und eine höhere Eingruppierung vorschlagen - etwa, wenn eine allmähliche Arbeitsanreicherung Umgruppierung erforderlich macht.

© dpa-infocom, dpa:210217-99-481084/2

dpa

Mehr aus Beruf & Bildung

 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen