Immobilien

Wer übernimmt die letzten Meter beim Hausbau?

Beim Hausbau sollten Bauherren den Vertrag genau durchlesen - wichtig ist etwa, ob das Grundstück bereits erschlossen ist.

Beim Hausbau sollten Bauherren den Vertrag genau durchlesen - wichtig ist etwa, ob das Grundstück bereits erschlossen ist.

Berlin. Wer ein Haus bauen will, muss viele Details im Blick haben. Bauherren sollten nicht vergessen, dass das Grundstück bereits erschlossen sein muss - also die Leitungsnetze angeschlossen sein sollten, so der Verband Privater Bauherren (VPB).

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Die VPB-Experten weisen darauf hin, dass Bauherren sich nicht auf die Formulierung "schlüsselfertig" verlassen sollten. Denn das Wort sei rechtlich nicht definiert. Welche Verpflichtungen ein Generalunternehmer bei der Planung und Realisierung übernimmt, ergebe sich immer aus dem mit ihm individuell geschlossenen Vertrag.

Sieht der Vertrag etwa vor, dass die Elektrik nur bis zum Sicherungskasten vor dem Haus geführt wird, muss der Bauherr dafür sorgen, dass eine Fachfirma sich um die letzten Meter kümmert. Oft lassen Strom- und andere Netzbetreiber nämlich nur von ihnen zugelassene Fachfirmen an die Leitung.

Der Bauherr müsse dann also die Herstellung der Anschlüsse selbst beauftragen, organisieren und bezahlen - etwa an Frischwasser und Abwasser, an Strom und Telekommunikation oder etwa Fernwärme. Ist ihm dies nicht bewusst, können dabei unerwartete Mehrkosten entstehen.

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© dpa-infocom, dpa:210917-99-254966/2

dpa

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