Immobilien

Rauchmelderwechsel kann in Corona-Krise warten

Wenn Handwerkerbesuche nicht zwingend notwendig sind, dürfen Mieter, die der Risikogruppe angehören den Besuch verschieben. Zwingend notwendige Arbeiten müssen aber weiterhin zugelassen werden.

Wenn Handwerkerbesuche nicht zwingend notwendig sind, dürfen Mieter, die der Risikogruppe angehören den Besuch verschieben. Zwingend notwendige Arbeiten müssen aber weiterhin zugelassen werden.

Kiel. Die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie werden zwar nach und nach gelockert. Allerdings ist die Gefahr durch das Virus noch nicht vollständig gebannt. Für Mieter bedeutet das: Menschen, die zur Risikogruppe gehören, müssen Handwerker oder Schornsteinfeger nicht in ihre Mietwohnung lassen, sofern der Besuch nicht zwingend notwendig ist. Darauf macht die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer aufmerksam.

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Muss beispielsweise nur ein Rauchmelder ausgewechselt werden, darf der Mieter darum bitten, den Termin dafür aufzuschieben. Das gilt auch, wenn ein Dienstleister den Zählerstand für Strom oder Gas ablesen will. Mieter können das zuständige Unternehmen kontaktieren und darum bitten, den Zählerstand selbst abzulesen. Dieser könnte dann entweder online oder per Postkarte übermittelt werden.

Liegt allerdings ein akuter, schwerer Mangel vor, zum Beispiel ein Rohrbruch, darf Handwerkern der Zutritt nicht ohne weiteres verweigert werden.

dpa

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