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Mikroorganismen lassen die Waschmaschine stinken

In der Waschmaschine bleibt nach dem Waschen Feuchtigkeit zurück, die das Wachstum eines Films aus Bakterien und Pilzen begünstigt.

In der Waschmaschine bleibt nach dem Waschen Feuchtigkeit zurück, die das Wachstum eines Films aus Bakterien und Pilzen begünstigt.

Frankfurt/Main. Auch wenn man Energie sparen möchte: Es ist sinnvoll, mindestens einmal im Monat die Waschmaschine bei hohen Temperaturen laufen zu lassen. Sonst können sich Mikroorganismen aus der Schmutzwäsche im feuchten Milieu der Maschine ansiedeln und sich vermehren - und müffeln.

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Die Bakterien und Pilze stammen etwa aus Lebensmitteln, von der Haut der Menschen oder anderem natürlichen Schmutz wie Erde, Pflanzen und Tierhaare, die mit der benutzten Wäsche in die Maschine gelangen.

Eine Schleimschicht voller Bakterien

Diese Schleimschicht aus den Bakterien und Pilzen - auch Biofilm genannt - kann einen unangenehmen Geruch entwickeln und diesen auf die frisch gewaschene Wäsche übertragen. Aber: Im Normalfall entwickelt sich hier laut Forum Waschen keine gesundheitsgefährdende Keimbelastung.

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Es hilft, die Wäsche mindestens monatlich bei 60 Grad zu reinigen, erklären die Reinigungsexperten. Dabei ein bleichmittelhaltiges Voll- oder Universalwaschmittel verwenden. Das sind in aller Regel Pulver, Granulat oder Perlen und keine Flüssigprodukte.

Alternativ reicht es, wenn man eh einen Fleckenentferner mit Bleichmitteln verwenden muss, ihn gemeinsam mit flüssigem Waschmittel oder Gelkapseln zu verwenden.

Letzte Lösung: Fremdkörperfalle

Außerdem verhindert man die Vermehrung der Mikroorganismen, wenn man nach jeder Wäsche die Tür oder den Deckel zur Trommel und die Einspülkammer öffnet, damit der Innenraum trocknen kann. Wer die Gummidichtung der Tür und deren Innenseite abwischt, nimmt außerdem nicht nur die Feuchtigkeit auf, sondern entfernt auch Fussel oder Haare aus der letzten Wäsche. Die Einspülkammer sollte regelmäßig von Waschmittelresten befreit werden.

Hilft das alles nichts? Dann könnte das volle Flusensieb - auch Fremdkörperfalle genannt - der Auslöser sein. Wichtig ist es übrigens auch, dass Wasserzulauf und -ablauf frei sind, damit immer genug Wasser in die Maschine kommt. Nur so kann das Waschmittel gut aufgelöst werden und gleichermaßen die Waschlauge und das Spülwasser auch wieder gut ablaufen.

Ressourcenschonend Waschen ist trotzdem möglich

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Ganz grundsätzlich sind so hohe Waschtemperaturen für die meisten Waschgänge aber gar nicht mehr notwendig, erklärt das Forum Waschen. Nachhaltig und energiesparend wäscht man bei niedrigen Temperaturen von 30 oder 40 Grad - und das reicht meistens auch, um den Schmutz zu entfernen. Nur ab und an muss die Temperatur dann eben doch mal hochgeregelt werden - damit der miese Mief keine Chance hat.

© dpa-infocom, dpa:210818-99-885612/2

dpa

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