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Corona weltweit Blick über den Tellerrand der Pandemie
Blick über den Tellerrand der Pandemie
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07:58 11.05.2021
Reisende registrieren sich vor einem indischen Bahnhof, um einen Corona-Test zu machen.  foto: Aijaz Rahi
Reisende registrieren sich vor einem indischen Bahnhof, um einen Corona-Test zu machen.   Quelle: Aijaz Rahi
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Marburg

Seit mehr als einem Jahr hat die ganze Welt einen gemeinsamen Feind: das neuartige Coronavirus. Die bisherige Bilanz der Pandemie verzeichnet global 158 Millionen Infektionen und 3,29 Millionen Todesfälle. In den zurückliegenden Monaten stand für die meisten Menschen im Fokus, wie sich die Lage in ihrem unmittelbaren Umfeld entwickelt: Wie geht es meiner Familie, meinen Freunden, was passiert an meiner Arbeitsstelle oder an der Schule, die meine Kinder besuchen? Welche Einschränkungen gelten in meiner Kommune, mit wem darf ich mich treffen, ab wann muss ich abends in den eigenen vier Wänden sein?

Dabei fiel und fällt auf, dass schon der Blick über die Kreis- oder Landesgrenze offenlegt, wie unterschiedlich das Leben mit der Pandemie verläuft – wer in Hessen lebt, seine Eltern in Niedersachsen und die Kinder in Bayern oder Baden-Württemberg hat, führt immer wieder die gleichen Gespräche, bei denen es sich darum dreht, wie schnell es mit dem Impfen vorangeht, ob die Einzelhandelsgeschäfte wieder geöffnet sind und mit wie vielen Haushalten man sich treffen darf. In den kommenden Tagen zieht die OP den Fokus noch etwas weiter auf und schaut in entferntere Ecken der Erde – dorthin, wo Freunde, Verwandte und Bekannte leben. Sie schildern in der Reihe „Corona Weltweit“, wie sich ihr Leben in Island, Kanada, Kenia oder Neuseeland durch die Pandemie gewandelt hat und an welchem Punkt der Krisenbewältigung ihr jeweiliges Land mittlerweile angelangt ist. Unter den Menschen, die die OP befragt hat, sind auch einige, die es irgendwann einmal von Marburg aus in die Welt gezogen hat und die immer noch aus der Ferne beobachten, wie sich das Leben in der Universitätsstadt entwickelt.

Serie zum Mitmachen

Die Weltkarte auf dieser Seite zeigt, in welche Länder und Kontinente die OP bereits ihre Fühler ausgestreckt hat. Fast täglich kommen neue Kontakte hinzu, sodass im Lauf der Zeit immer weniger graue Flecken auf der Karte übrig bleiben dürften. Daran können sich auch die Leserinnen und Leser der OP beteiligen: Sicherlich haben viele Menschen aus dem Landkreis private oder auch geschäftliche Kontakte ins Ausland, und höchstwahrscheinlich drehen sich viele Gespräche mit Tante Gerda aus Buenos Aires oder der Schwiegertochter aus Singapur um deren aktuelle Lage vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

Schreiben Sie uns, mit wem Sie in diesen Tagen auf der Welt Kontakt halten und wie es den Menschen in anderen Ländern und Kontinenten geht. Idealerweise fügen Sie Ihrer Zuschrift Bilder von sich und Ihren internationalen Kontakten bei.

E-Mails mit dem Stichwort „Corona Weltweit“ bitte an die Adresse redaktion@op-marburg.de

Von Carsten Beckmann