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Sport-Welt Bereit für die Champions League
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21:44 18.05.2014
Ein Klubchef ziert sich: Die ausgelassenen Spieler von Waspo 98 versuchen, Bernd Seidensticker ins Schwimmbecken zu schubsen.
Ein Klubchef ziert sich: Die ausgelassenen Spieler von Waspo 98 versuchen, Bernd Seidensticker ins Schwimmbecken zu schubsen. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

Der erste Eindruck im Volksbad Limmer täuschte. Im zweiten Play-off-Spiel um den 3. Platz in der deutschen Wasserball-Bundesliga ging der SSV Esslingen gegen Waspo 98 Hannover mit 1:0 und 2:1 in Führung. Es war nicht mehr als ein Sturm im Wasserglas. „Wir hätten auch mit 20:3 gewinnen können“, sagte Trainer Karsten Seehafer nach dem ungefährdeten 13:3 (3:2, 2:0, 3:1, 5:0)-Erfolg. Mit dem zweiten klaren Sieg machte sein Team alles klar für die nächste reizvolle internationale Aufgabe. Waspo 98 ist in der Qualifikationsrunde zur Champions League dabei, Termin ist das letzte September-Wochenende. „Wir wären bereit, dieses Turnier in Hannover auszurichten“, sagte Seehafer.

Mit den Esslingern hatte der Meisterschaftsdritte, für den Erik Bukowski (5) und Ingo Pickert (4) die meisten Tore warfen, keine Probleme. Irgendwie sei die Luft nach der langen Saison raus gewesen, sagte Seehafer, und das bezog er auf beide Mannschaften. Für die kommende Saison, für die Ende Juli das Training beginnt, kündigte der Trainer einen neuen Anlauf Richtung nationale Spitze an.

Die Titelvergabe wurde gestern noch einmal vertagt. Beste Chancen haben die Wasserfreunde Spandau 04. Gestern siegte der Rekordmeister im dritten Spiel der Finalserie „Best of 5“ gegen den ASC Duisburg mit 12:6 (3:1, 2:1, 4:2, 3:3) und führt nun mit 2:1-Siegen. Am Mittwoch kann Spandau im Auswärtsmatch vorfristig Champion werden. Ein Entscheidungsspiel würde am kommenden Sonnabend in der Schöneberg stattfinden.

Beim Turnier um die Plätze 5 bis 8 in Hannover konnten die White Sharks ihren Heimvorteil nutzen. Dem 14:13 (6:3, 4:1, 2:5, 2:4) gegen Bayer Uerdingen folgte gestern ein 12:11 (2:4, 4:2, 4:5, 2:0) gegen den SV Cannstatt. Rang 5 bedeutet einen feinen Erfolg für die junge hannoversche Mannschaft von Trainer Milan Sagat.

Die Frauen des Hannoverschen SV machten sich im letzten Bundesligaspiel Mut für das Play-off-Halbfinale, in dem der Tabellenzweite auf die SG Neukölln Berlin trifft. Bei BW Bochum sprang ein 14:12 (3:4, 3:3, 5:3, 3:2)-Erfolg heraus. Carmen Gelse trug als siebenfache Torschützin dazu bei. „Bochum wollte noch Dritter werden, das war nicht leicht für uns“, sagte Trainerin Anja Skibba, die ihrem Team die bessere schwimmerische Qualität und ein gutes Konterspiel bescheinigte. Der HSV tritt Sonnabend in Berlin an, das Play-off-Rückspiel ist für Himmelfahrt (16.30 Uhr) angesetzt.

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