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Sport-Welt Waspo 98 siegt 7:2 – aber Seehafer motzt
Sport Sport-Welt Waspo 98 siegt 7:2 – aber Seehafer motzt
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19:18 26.10.2014
Untergangen: Wolf Moog (links, gegen Spandaus Maximilian Costa) hat mit seinen White Sharks eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Quelle: Petrow
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Hannover

„Wir waren richtig schlecht“, sagte der Trainer, der mit seiner Mannschaft nach dem Titel greifen will. „Mit so einer Leistung hätten wir in der letzten Saison das eine und andere Spiel mehr verloren.“

Partout nicht zufrieden war Seehafer mit der Angriffsleistung. „Wenn wir vorne besser treffen, hätte es auch 15:2 heißen können“, sagte er. Dazu aber fehlte es seinen Spielern an der Kaltblütigkeit und der Konzentration im Abschluss sowie der schwimmerischen Leichtigkeit. So konnte Waspo 98 drei Fünfmeter nicht nutzen – Erik Bukowski, der in der Defensive starke Predrag Jokic und Ingo Pickert scheiterten mit ihren Würfen. Ende der Woche muss das Team ein anderes Gesicht zeigen, wenn die nächste internationale Aufgabe gemeistert werden soll: Von Donnerstag an spielt Waspo 98 in Savona (bei Genua) im Europacup. Bei dem Fünferturnier qualifizieren sich die beiden besten Teams für die nächste Runde. „Das Potenzial dafür ist da“, meint Seehafer.

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Torschützen für Waspo 98: Bukowski (2), Schlotterbeck, Bolovic, Paunovic, Pickert und Toth.

Erwartungsgemäß nichts zu holen gab es für die White Sharks Hannover gegen den Rekordmeister. Die Wasserfreunde Spandau traten die Heimreise nach Berlin mit einem 23:6-Sieg an. „Wir waren stark ersatzgeschwächt“, sagte Klubchef Jörg Deike nach Spielschluss, „und haben taktisch schon das eine oder andere ausprobiert für den Euro Cup in der nächsten Woche in Nizza.“

Besonders in den ersten beiden Vierteln, so Deike, sei bei seinem Team kaum etwas zusammengelaufen. Zur Halbzeit führte Spandau bereits mit 13:1. Bei den Gästen traf Mateo Cuk überragend: Er war allein sechsmal erfolgreich.

Torschützen der White Sharks: Chagalinec (2), Japaridze, Struß, Reinhart und Frank.

Daneben ging auch der Auftakt in der Bundesliga-B-Gruppe für die SpVg Laatzen. Der Aufsteiger verlor vor heimischer Kulisse mit 9:20 gegen den SV Krefeld 72. Das Ergebnis ist trotz der Höhe nicht wirklich überraschend, denn die Westdeutschen haben sich prominent verstärkt, unter anderem kam vom Nachbar ASC Duisburg der frühere Nationalmannschaftskapitän Tobias Kreuzmann zu den Krefeldern. Während die Laatzener als Ziel den Nichtabstieg haben, will der SV 72 in diesem Jahr unbedingt den Sprung in die A-Gruppe schaffen. „Die Krefelder haben uns mit ihrem körperbetonten Spiel den Schneid abgekauft“, sagte SpVg-Manager Carsten Stegen.

Laatzener Torschützen: Bracke, Möller (beide 3), Röttger (2) und Scherp.

Von Norbert Fettback und Jörg Grußendorf

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