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08:48 27.05.2015
Die Bayern feiern: Bastian Schweinsteiger hält die Meisterschale hoch. Quelle: dpa
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  • Der Siegloseste: Der SC Freiburg setzt Marc-Oliver Kempf 13-mal ein und kann in diesen Spielen nie gewinnen. Für den 20-Jährigen wird es allmählich tragisch: Schon in Frankfurt stand er nie auf der Siegerseite, er wartet seit 18 Spielen auf einen „Dreier“ - ab jetzt in der 2. Liga.
  • Die Sieggaranten: Bayerns Thomas Müller steht öfter als jeder andere bei Siegen auf dem Feld (24-mal). Schon Louis van Gaal wusste, warum er sagte: „Müller spielt immer.“ Auch der Stellenwert seines Teamkollegen Franck Ribéry wird durch Fakten gestützt. Von allen Bundesligaspielern ohne Niederlage kommt der Franzose am häufigsten zum Einsatz (15-mal).
  • Spätzünder-Rekord: Der HSV muss bis zum 6. Spieltag auf ein Tor warten - Nicolai Müller trifft nach 508 Minuten. Der VfL Bochum ist seinen 35 Jahre alten Rekord endlich los.
  • Torarmut: Es fielen 843 Tore, im Schnitt 2,75. Das waren 124 Tore weniger als im Vorjahr, zuletzt wurde 2006/07 (837) seltener gejubelt. Seit 1963 gab es nur fünf schwächere Jahre. So verwundert es nicht, dass Frankfurts Alex Meier mit 19 Treffern die Torjäger-Kanone gewinnt - weniger reichten zuletzt 2001/02, als Martin Max und Marcio Amoroso auf je 18 kamen, Entlastung für Meier: Wegen einer Verletzung spielte er nur 26-mal.
  • Blitztorrekord: Leverkusens Karim Bellarabi trifft in Dortmund nach neun Sekunden - das schnellste Tor aller Zeiten gleich am 1. Spieltag. Mehr noch: Bellarabis Treffer wird nur eines von vier BVB-Gegentoren in der 1. Minute. Peinlicher Bundesligarekord.
  • Weitschusskönig: Paderborn verlässt die Liga mit einem Rekord für die Ewigkeit: Moritz Stoppelkamp trifft am 20. September gegen Hannover aus 82,3 Metern ins Tor. Ihm zur Ehre wird ein Fußweg zum Stadion umbenannt.
  • Null-zu-Nullrekord: Aufsteiger 1. FC Köln erreicht neunmal ein 0:0, so spaßbefreit spielte noch keine Mannschaft. Das unbeliebteste aller Resultate erscheint diese Saison insgesamt 28-mal auf der Anzeigetafel, gleichauf mit Vorjahres-„Meister“ 1:1. Nur das 1:0 (32-mal) und das 2:0 (30-mal) gibt es häufiger.
  • Zuschauersilber: Nur in der Saison 2011/12 kamen noch mehr Zuschauer in die Stadien. Diesmal werden 13,32 Millionen gezählt, im Schnitt 43.530.
  • Elfmeterflaute: Die Schiedsrichter zeigen nur 70-mal auf den Punkt, man muss fünf Jahre zurückgehen, um weniger zu finden. Die Trefferquote von 81,42 Prozent liegt deutlich über dem Durchschnitt seit 1963 (74,5 Prozent). Die meisten gibt es für Absteiger SC Freiburg (9). Problem: Hätte einer der drei verschossenen Freiburger Elfmeter - je in 0:0-Spielen - gesessen, wären die Breisgauer noch erstklassig. Die besten Nerven hat Bayern München, das alle sechs Elfmeter ohne Fehlschuss verwandelt - wenn nicht gerade ein Pokalspiel anstand. Die meisten Treffer in dieser Disziplin schafft Paul Verhaegh (Augsburg) - sechs von sieben Schüssen sitzen.
  • Bayernrekorde trotz Krise: Die Bayern lassen nach, der dritte Titel in Folge ist statistisch der schwächste im Hattrick-Bunde. Weniger Punkte (79) als 2013 und 2014 (90 und 91), erst am 30. Spieltag Meister (davor 28/27). Und nur fünf Rekorde: Die wenigsten Gegentore (18/wie 2012/13), die meisten Zu-null-Spiele (22), Manuel Neuer bleibt 20-mal unbezwungen (Rekord für einen Torwart). Erstmals übersteht ein Verein zweimal hintereinander eine Vorrunde ohne Niederlage. Ferner: die vierte Herbstmeisterschaft in Folge.
  • Dortmunder Stehaufmännchen: Als 17. geht der BVB in die Winterpause, als 7. durchs Ziel. So etwas glückte erst einmal: 2006/07 brachte Huub Stevens den HSV ebenfalls von 17 auf 7.
  • Augsburger Entschiedenheit: Auswärts gibt es für den FC Augsburg nur alles oder nichts. Meistens nichts (11 Pleiten), aber immerhin auch sechsmal alles. Folge: kein Unentschieden in der Fremde.
  • König der Legionäre: In dieser Saison spielt Claudio Pizarro bei Bayern eine Nebenrolle, aber der Peruaner verlässt den Rekordmeister als Rekordausländer: Keiner hat seit 1963 mehr Spiele (383) und Tore (176).
  • Hamburger Torlos-Verein: Der HSV schießt so wenig Tore wie nie (25). Damit könnte der Dino der erste Klub werden, der mit weniger als 30 Treffern drinbleibt. Mal sehen ...
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