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Sport-Welt Aufschwung nach dem Rückzug
Sport Sport-Welt Aufschwung nach dem Rückzug
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20:16 13.11.2013
Von Carsten Schmidt
Das erfolgreiche Team der KTG Hannover. Quelle: Frey
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Hannover

Viermal belegten die Frauen und Mädchen den 1. Platz im Sechserfeld, und viermal betrug der Vorsprung auf die zweitplatzierte Riege mindestens zehn Punkte. Beim letzten Wettkampftag in der heimischen Halle in der Döhrener Suthwiesenstraße sammelte die KTG sogar 15 Zähler mehr als der nächstplatzierte Konkurrent.

Dieses beeindruckende Meisterstück lieferten Lia Bernewitz, Henrike Fricke, Lucie Gerbrecht, Kira Juhrbrandt, Lina Philipp, Franziska Roeder, Finja Säfken, Marieke Thom, Virginie ten Voorde und Anna Wienecke. Und ein Blick auf diese Besetzungsliste enthüllt auch, weshalb die KTG eine derart dominante Saison hinlegen konnte. Gerbrecht, Roeder, Säfken, ten Voorde und Wienecke haben schon Erfahrung in der 1. Bundesliga gesammelt.

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Sie gehörten zum Kader der TS Großburgwedel, die im Vorjahr noch den 4. Platz im kleinen Finale der Deutschen Turnliga (DTL) erkämpfen konnte. Doch wegen der Abgänge der beiden besten Sportlerinnen Lisa-Katharina Hill und Kim Janas zog sich der Verein aus der Region Hannover vom Wettkampfbetrieb zurück, und das oben genannte Quintett fand eine neue Turnheimat bei der KTG.

Der Titel in der Regionalliga Nord beschert allerdings noch nicht den Aufstieg in die 3. Bundesliga. Dazu müssen die KTG-Frauen einen weiteren Wettkampf bestreiten – das DTL-Aufstiegsfinale in Hamm am 7. Dezember (Beginn ist um 14 Uhr).

Dort müssen sie im Starterfeld der acht Teams mindestens Dritter werden – die Konkurrenten sind TSV Gaimersheim, TSG Wetzlar-Niedergirmes (beide 3. Liga), WKG Gäu Schönbuch, KSV Hoheneck (beide Regionalliga Süd), TG Veitshöchheim, TG Söllingen II (beide Regionalliga Mitte) und der TSV Kronshagen (Regionalliga Nord). Aber keines dieser Teams erreichte die Marke von 180 Punkten, die die KTG in jedem Rundenkampf übertraf. Daher müsste es mit dem Teufel zugehen, sollte diese starke Mannschaft den Sprung in die 3. Liga verpassen.

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