Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Sport-Welt TSV Kirchdorf nimmt neuen Anlauf
Sport Sport-Welt TSV Kirchdorf nimmt neuen Anlauf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 30.01.2014
Von Norbert Fettback
„Es hat sich doch alles gefunden“: Horst Fabisch sieht den TSV Kirchdorf auf einem guten Weg.Surrey Quelle: Rainer Surrey
Barsinghausen

Auf dieser Versammlung könnte einiges mehr zur Sprache kommen, als es an einem solchen Abend normalerweise zu erwarten ist. Für den 7. Februar sind die Mitglieder der Leichtathletiksparte des TSV Kirchdorf eingeladen, darüber zu diskutieren, wie es weitergehen soll in der Abteilung, die in den vergangenen drei Monaten einen solch heftigen Umbruch erfahren hat, wie dies nun wirklich nicht jedes Jahr passiert. Bekommt diese Zusammenkunft damit eine besondere Brisanz? Nein, meint Horst Fabisch (64), Vereinschef des TSV. „Ich sehe der Spartenversammlung sehr gelassen entgegen. Es hat sich doch alles gefunden.“

Dabei glich es einem kleinen Erdbeben, das die Sportszene am Deister zu erschüttern drohte, als im Herbst 2013 mit Markus Pingpank der langjährige Trainer und Spartenleiter der Kirchdorfer seinen Abschied verkündete. Es passte nicht mehr nach rund 18 Jahren, was einen Grund auch darin hatte, dass Pingpank meinte, mit seinen Ideen und Vorstellungen beim TSV zu wenig Gehör zu finden. Die Folge war im Oktober die Gründung eines neuen Laufvereins mit dem Namen Hannover Athletics; gemeinsam mit Pingpank wechselten noch mehrere Nachwuchstrainer und eine nicht geringe Zahl an Sportlern in die Landeshauptstadt.

Der Ärger darüber ist bei Fabisch inzwischen verraucht. Der Kirchdorfer Vereinschef will über diesen Einschnitt auch nicht mehr groß sprechen, er möchte lieber nach vorne schauen. „Wir haben Markus Pingpank einiges zu verdanken“, sagt er. „Er hat hier viel aufgebaut in 18 Jahren.“ Jetzt habe man sich neu aufgestellt und organisiert. „Und das ist nicht das Schlechteste.“

Das neue Kirchdorfer Konzept, das laut Vereinschef Fabisch „ohne Trainer-Guru“ funktionieren soll, fuße darauf, das auf mehrere Schultern zu verteilen, was Pingpank früher alleine gemacht habe. So habe man die Trainingsmethodik im Leistungssportbereich umgekrempelt. Unterstützung komme jetzt direkt von einer namhaften deutschen Sporthochschule, um die Leistungsdiagnostik kümmere sich Ralf Lindschulten aus Hannover.

Davon soll in erster Linie das Trio profitieren, das für den TSV Kirchdorf das Aushängeschild im Langstreckenbereich ist: Philip Champignon (25), René Menzel (21) und Niclas Hoppe (22), der neu ist im Verein. Für die drei ist die deutsche Meisterschaft über 5000 Meter Ende Juli in Ulm der Saisonhöhepunkt. Da die erfahrenen Dirk Schwarzbach und Florian Reichert weiterhin im TSV-Trikot starten, seien die Kirchdorfer hier „stärker aufgestellt als je zuvor“, sagt Fabisch. Man sei die Nummer 1 in Niedersachsen, „vielleicht sogar in Norddeutschland“. In der Hinsicht hatte der TSV immer schon einen guten Ruf.

Verstärkte Aufbauarbeit muss hingegen wieder im Jugend- und Seniorenbereich geleistet werden, wo der Aderlass nach den Vereinswechseln im Herbst gravierend war. Laut Fabisch beläuft sich die Mitgliederzahl der Leichtathletiksparte derzeit - auch aufgrund von Neu- und Wiedereintritten - auf 160, einst seien es 185 gewesen. Der Vereinsvorsitzende hat trotz des Rückgangs eine „kleine Aufbruchstimmung“ ausgemacht. Für den 7. Februar und die Zeit danach kann das aus Sicht des TSV nur von Vorteil sein.

Für Ex-Bundestrainer Uwe Krupp war er der "Nowitzki des Eishockeys", für die heutige deutsche NHL-Generation der Wegbereiter - nun ist für Marco Sturm endgültig Schluss. Der deutsche NHL-Rekordspieler beendet seine Karriere.

27.01.2014
Sport-Welt Höfl-Riesch mit Podesttriple - Die Form stimmt

Siege für Felix Neureuther und Maria Höfl-Riesch, dazu zwei weitere Podestplätze für die Doppel-Olympiasiegerin. Eine Ausbeute wie bei den Weltcups in Kitzbühel und Cortina würden die deutschen Alpinen für Olympia sofort unterschreiben. Sicher ist: Die Form stimmt.

26.01.2014

Das Finale der Australian Open war wieder einmal reich an Dramen. In Stanislas Wawrinka gewann am Ende der beste Spieler der zwei Wochen in Melbourne. Rafael Nadal wurde wieder einmal von seinem Körper gestoppt.

26.01.2014