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Sport-Welt Skirennfahrerin Rebensburg holt in Are ersten Saisonsieg
Sport Sport-Welt Skirennfahrerin Rebensburg holt in Are ersten Saisonsieg
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20:58 19.12.2012
Skirennfahrerin Rebensburg hat in Are ihren neunten Weltcup-Sieg eingefahren. Quelle: dpa
Are

Für Viktoria Rebensburg ist Are einfach ein gutes Pflaster, da machte selbst ein Beinahe-Sturz im zweiten Lauf nichts mehr aus. Überlegen und mit 0,62 Sekunden Vorsprung feierte die Skirennfahrerin aus Kreuth beim Riesenslalom in Schweden am Mittwochabend ihren neunten Weltcup-Sieg - etwas weniger als sechs Jahre, nachdem sie 2007 auf der Piste in Schweden bei der Weltmeisterschaft in die Weltspitze geschossen war. „Die Vicky ist gut gefahren, ein bisschen ein Ausrutscher war dabei, aber sie hat es nach Hause gefahren“, lobte Damen-Bundestrainer Thomas Stauffer. Zweite wurde Anna Fenninger aus Österreich vor der bis dahin ungeschlagenen Slowenin Tina Maze.

Maria Höfl-Risch verlor zwei Ränge im zweiten Lauf, holte mit Platz sechs aber trotzdem ihr bestes Riesentorlaufresultat der WM-Saison. „Natürlich ist im ersten Moment die Enttäuschung ein bisschen größer, wenn man sieht, dass man ein paar Plätze verliert. Aber so, wie es zuletzt gelaufen ist, bin ich schon zufrieden“, sagte die 28-Jährige.

Mit einem überragenden ersten Lauf legte Rebensburg den Grundstein für ihren Erfolg bei Schneefall und Flutlicht. Über eine Sekunde nahm sie der Gesamtweltcupführenden Maze ab - die hatte die ersten vier Riesentorläufe der Saison noch gewonnen. „Das ist schon nicht so wenig, aber das spielt keine Rolle für mich. Ich versuche wieder anzugreifen und dann sehen wir, was dabei rauskommt“, kündigte die Olympiasiegerin nach Teil eins an.

Froh über die deutlich angenehmeren Bedingungen im Vergleich zum 15. Platz in Courchevel vergangenes Wochenende brachte sie den Vorsprung - mit einem kleinen Wackler zwar - ins Ziel. „Das letzte Rennen war nicht so optimal für mich. Ich habe versucht ruhigzubleiben und heute gut Skizufahren“, sagte Rebensburg. „Die Piste hier ist richtig gut, das hat wieder was mit Skifahren zu tun. Das war letzten Sonntag schon extrem.“

Auch Maria Höfl-Riesch war mit dem Hang in Frankreich überhaupt nicht glücklich und zeigte in Schweden nun einen deutlich besseren Auftritt. „Der Schnee - das kann man überhaupt nicht vergleichen. Das hier liegt uns viel mehr und macht mehr Spaß, einfach eine normale, ruhige Piste. Das war in Courchevel schon eine ruppige Partie.“

Der Rückstand betrug als Vierte nach dem ersten Durchgang zwar schon 1,94 Sekunden auf Rebensburg - aber damit konnte die 28-Jährige leben. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut dabei bin. Vom Zeitrückstand ist es ja relativ viel, aber einfach deshalb, weil die Vicky so überragend gefahren ist“, sagte die Doppel-Olympiasiegerin. „Es ist hinter mir sehr eng, ich muss also Gas geben im Zweiten - das werde ich versuchen.“

Barbara Wirth, Veronika Staber, Veronique Hronek und Lena Dürr kamen dagegen nicht in den zweiten Lauf der besten 30 Fahrerinnen, Simona Hösl schied aus. Die Amerikanerin Lindsey Vonn hatte auf das Rennen verzichtet und wird erst wieder 2013 an den Start gehen. Als Grund nannte sie Kraftmangel nach ihren Darmproblemen im November.

Rebensburg aber genoss die Rückkehr an den Ort ihres Durchbruchs. „Als wir vorgestern hergefahren sind, sind schon ein paar Erinnerungen wieder hochgekommen. Das war damals auch ein Nachtriesenslalom und was ganz besonderes.“

dpa

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