Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Sport-Welt Mumps-Ausbruch bereitet Liga Sorgen
Sport Sport-Welt Mumps-Ausbruch bereitet Liga Sorgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:54 15.12.2014
Auch Eishockey-Star Sidney Crosby ist an Mumps erkrankt.  Quelle: dpa
Pittsburgh

 Die vermeintliche Kinderkrankheit Mumps hält die NHL in Atem. Nun wurde auch bei Penguins-Superstar Sidney Crosby die ansteckende Virusinfektion festgestellt. Bereits elf Spieler hat es in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga bisher erwischt. Die allgemeine Unsicherheit ist groß. „Die Krankheit verbreitet sich gerade durch die Liga und niemand weiß, wie weit sie sich noch ausdehnen wird“, erklärte Pittsburgh Penguins-Manager Jim Rutherford besorgt. „Wir beobachten die Entwicklungen ganz genau.“ Neben Crosby  sind auch Profis der Anaheim Ducks, Minnesota Wild, New Jersey Devils und New York Rangers von Mumps betroffen.

Liga und Spielergewerkschaft sahen sich sogar gezwungen, alle 30 Teams über die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der ansteckenden Virusinfektion aufzuklären. „Das ist zweifellos ein unerwarteter Ausbruch, der bei den Teams ungewollte Aufregung ausgelöst hat, aber darüber haben wir leider keine Kontrolle“, sagte NHL-Vizechef Bill Daly. „Solange unsere Clubs alles tun, um das Risiko der Ansteckung zu minimieren, hoffen wir, dass wir bald wieder zur Normalität zurückkehren können.“

Der Ausbruch bei Crosby ist jedoch ungewöhnlich. Zwar war seine rechte Gesichtshälfte geschwollen, die typischen Anzeichen wie Fieber und Schüttelfrost traten bei ihm aber nicht auf und zahlreiche durchgeführte Test waren negativ. Zudem hatte der Sturmstar erst im Vorfeld der Olympischen Winterspiele von Sotschi eine Mumps-Impfung erhalten. Trotzdem bestätigten die Penguins am Sonntag die Mumps-Diagnose bei Crosby.

„Es war schon überraschend, dass Sid das jetzt bekommen hat. Man hat uns aber gesagt, dass er weitgehend über den Berg ist und bald wieder spielen kann“, sagte Penguins-Verteidiger Christian Ehrhoff der Deutschen Presse-Agentur. Um ganz sicher zu gehen, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht, will der Verein Crosby erstmal weiter vom Team fernhalten.

Nachdem vor zwei Wochen die ersten Fälle von Ziegenpeter in der NHL bekanntwurden, hatte Pittsburgh alle Spieler auf ihre Mumpswerte testen lassen. Dabei habe Crosbys Ergebnis einen hervorragenden Impfschutz aufgezeigt, sagte Penguins-Teamarzt, Dr. Dharmesh Vyas. Anders bei Ehrhoff. Seine Werte seien noch in Ordnung, aber im unteren Bereich gewesen. Deshalb habe er eine Auffrischung bekommen, berichtete Ehrhoff.

Der 32-Jährige ist wie Teamkollege Marcel Goc kürzlich Vater geworden und daher so vorsichtig, wie er nur irgendwie sein könne. „Aber einen 100-prozentigen Schutz gibt es ja leider nicht“, sagte Ehrhoff.

dpa

Der 26 Jahre alte Severin Freund hat das Skispringen im russischen Nischni Tagil gewonnen. Er profitierte davon, dass das Springen nach dem ersten Durchgang wegen starker Winde abgebrochen werden musste.

14.12.2014

Natalie Geisenberger und die Doppelsitzer Eggert/Benecken bleiben die dominierenden Rodler in dieser Saison. In Calgary verbuchten sie jeweils einen Sieg und einen weiteren Podestplatz. Olympiasieger Felix Loch dagegen erlebte ein etwas durchwachseneres Wochenende.

14.12.2014
Sport-Welt Beim Spiel Schalke 04 gegen 1. FC Köln - Co-Trainer Hübscher von Feuerzeug verletzt

Bei der 1:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln ist Co-Trainer Sven Hübscher vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 in der Nachspielzeit von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden. Der 35-Jährige erlitt eine Platzwunde, die genäht werden musste.

13.12.2014