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Sport-Welt Kein leichter Champions-League-Gegner für Waspo
Sport Sport-Welt Kein leichter Champions-League-Gegner für Waspo
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08:49 05.10.2012
Von Uwe Kranz
Hoffnungen in Hannover: Gerne würden die Waspo-Spieler auch gegen die Gäste von Vouliagmeni Athen Grund zum Jubeln haben. Quelle: Petrow
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Hannover

Während die Fußballer von Hannover 96 noch von der Champions League träumen müssen, ist die europäische „Königsklasse“ für die Wasserballer der SG W98/Waspo Hannover bereits Wirklichkeit. Nach dem starken Auftakt beim Auswärtsspiel in den Niederlanden bei Schuurman BCZ (5:6) freut sich der Bundesligadritte der Vorsaison auf die erste Heimpartie am Sonnabend (20.30 Uhr, Stadionbad) gegen den griechischen Titelträger Vouliagmeni Athen. 19 Jahre nach dem deutschen Meistertitel für Waspo Linden ist die „Königsklasse“ damit erstmals wieder in Hannover zu Gast.

Für Waspo-Trainer Karsten Seehafer sind die Griechen „ganz klar einer der Gruppenfavoriten. Vouliagmeni ist der Klub der ,Reichen und Schönen‘ in Athen“, sagt er. Von einem Sieg träumt der Coach deshalb nicht ernsthaft. „Für uns ist es die Frage, wie lange wir mithalten können“, meint Seehafer. Vor allem in Sachen Beweglichkeit erwartet er große Vorteile für die Gäste. „Wir müssen sehr gut mit dem Kopf bei der Sache sein und das Umschaltspiel optimal umsetzen“, sagt Seehafer, dessen Team vor drei Jahren mit Olympiakos Piräus schon einmal gegen einen Gegner mit ähnlicher Spielanlage antreten musste. Die Partie endete mit einem klaren Sieg für die Griechen. Seehafer hofft diesmal auf einen knapperen Spielverlauf, zumal er keine personellen Ausfälle verkraften muss. „Wir wollen den Zuschauern eine interessante Partie liefern. Wenn sie zufrieden nach Hause gehen, sind wir es auch“, sagt der Trainer.

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Zuversichtlich stimmt ihn die Leistung seiner Mannschaft zum Auftakt in den Niederlanden. „Das war eines unserer stärksten Spiele in den vergangenen Jahren. Mit einer optimalen Leistung hätten wir einen Punkt mitnehmen können“, sagt der Coach. Das Team habe pfiffig und immer im richtigen Augenblick die Verteidigungssysteme zwischen Zone und Pressing gewechselt. Nur im Abschluss gab es noch Schwächen. „Wenn wir dauerhaft solche Ansätze zeigen, wird sich das auch in der Bundesliga bemerkbar machen“, prophezeit Seehafer.

04.10.2012
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