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Sport-Welt Goldiges Jahr für die Beach-Boys Brink und Reckermann
Sport Sport-Welt Goldiges Jahr für die Beach-Boys Brink und Reckermann
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09:39 27.12.2012
Goldjungs von London: Das Olympia-Gold für die Beach-Volleyballer Brink/Reckermann war eine Sensation. Quelle: dpa

In ihren schicken Anzügen gaben Julius Brink und Jonas Reckermann auch zum Jahresabschluss bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“ eine prächtige Figur ab. Für die Rheinländer reichte es auf der Gala im Kurhaus von Baden-Baden zwar nicht zum ersten Platz. Doch auf Rang zwei hinter dem Deutschland-Achter durften die Beachvolleyball-Olympiasieger stolz sein.

„Das war wie ein Märchen in London“, sagte Brink. „Diese Momente sind unglaublich.“ Auch Blockspezialist Reckermann fand nur Worte des Überschwangs. „Das war ein sensationelles Jahr, sowohl sportlich als auch privat. Schöner kann's eigentlich nicht sein.“

2012 ist wirklich schwer zu überbieten - Olympia überstrahlt fast alles. Nach einem Finalkrimi gegen die Weltmeister Alison Cerutti und Emanuel Rego aus Brasilien gewannen Brink/Reckermann als erstes europäisches Duo Gold im Sand. Daheim bejubelten 9,2 Millionen TV-Zuschauer den Erfolg. „Das ist pures Glück, was man dann empfindet“, meinte Brink damals.

Danach ging es Schlag auf Schlag. Ein Interview jagte das nächste, Besuche im „Aktuellen Sportstudio“ und bei Markus Lanz waren der Lohn für die große Überraschung. Dass bei der medialen Hysterie nicht der erhoffte vierte deutsche Meistertitel in Serie in Timmendorfer Strand heraussprang, war zweieinhalb Wochen nach London zu verschmerzen. Gegen Eric Koreng und Alexander Walkenhorst waren Reckermann und sein Gold-Partner Brink chancenlos.

Aber selbst diese Niederlage war zu verschmerzen. Denn neben sportlichen gab es auch private Höhepunkte. Reckermann gewann beim TV-Pokern 50 000 Euro und freute sich zusammen mit Frau Katja über Nachwuchs. „Der Bambi- folgt die Bambinonachricht: Nachwuchs im Hause Reckermann! Emil erblickte am späten Freitagabend das Licht der Welt“, hieß es Ende November auf der Facebook-Seite des Duos. Kurz zuvor waren Brink/Reckermann informiert worden, dass sie sich auch noch den „Sport“-Bambi in die Vitrine stellen dürfen.

Irgendwann muss aber auch mit den schönsten Feierlichkeiten Schluss sein. Die Weichen für die Zukunft haben Heißsporn Brink und Taktiker Reckermann gestellt. Nach der Trennung von ihrem langjährigen Erfolgscoach Jürgen Wagner gehen sie die neuen Aufgaben mit dem viermaligen „Volleyballer des Jahres“ Stefan Hübner an.

Von ihm erhoffen sich Brink/Reckermann neue Reize im Training. „Die Zusammenarbeit mit ihnen stellt für mich eine außerordentlich reizvolle Aufgabe dar“, meint Hübner. In die internationale Saison starten Brink/Reckermann erst nach dem erstmals ausgetragenen World-Cup-Finale am 9. Januar in Brasilien. Nach der Schulter-Operation von Reckermann und der damit verbundenen längeren Trainingspause ein logischer Schritt.

Mit dem Genesungsprozess ist Reckermann zufrieden. Und auch Brink freut sich auf die künftigen Herausforderungen mit seinem Partner. Olympia lässt den 30-Jährigen aber doch nicht ganz los. „Noch ziemlich häufig“ wache er wegen des Finales von London auf, meinte Brink bei der Gala in Baden-Baden. Aber auch das wird vorbeigehen.

dpa

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