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Sport-Welt Die Tour de France beginnt mit Einzelzeitfahren
Sport Sport-Welt Die Tour de France beginnt mit Einzelzeitfahren
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17:56 04.07.2009
Tony Martin vom us-amerikanischen Team Columbia-High Road (THR) radelt am Monte-Carlo-Casino vorbei. Quelle: Patrick Hertzog/afp
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Im Mittelpunkt der diesjährigen Tour de France steht vor allem Lance Armstrong. Der siebenmalige Tour-Sieger aus den USA gibt nach 1441 Tagen sein Comeback bei der Frankreich-Rundfahrt.

Ein lockeres Einrollen auf der ersten Etappe gibt es diesmal nicht. Der Parcours, der zum Teil auf dem Formel-1-Kurs verläuft, ist nichts für die klassischen Zeitfahr-Spezialisten. Nach dem Start geht es bis zur Halbzeit des Zeitfahrens bis auf 200 Meter Höhe, danach folgt eine rasante Abfahrt mit zum Teil engen Kurven.

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Die Tour macht erstmals nach 45 Jahren wieder Station in Monaco, das seit dem 13. Jahrhundert von der Grimaldi-Familie regiert wird und bis heute seine Unabhängigkeit bewahrt hat. Bei der letzten Zielankunft 1964 trug sich der fünfmalige Tour-Champion Jacques Anquetil in die Siegerliste ein.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Tour steht zweifellos Armstrong. Wo der siebenmalige Toursieger auftaucht, bricht schlagartig ein Blitzlichtgewitter los. Der Texaner bestimmt wie ein Showstar die Schlagzeilen. Sportlich muss er seine Tauglichkeit in den kommenden drei Wochen und auf den 3459,5 km bis nach Paris erst noch beweisen.

Kurz nach dem Start im Fürstentum steht auf der zweiten Etappe am 5. Juli bereits die erste Bergwertung an. Über drei Anstiege der vierten Kategorie geht es permanent rauf und runter. Hinter Draguignan, bekannt als Sitz der französischen Artillerieschule und durch den mächtigen Uhrenturm, wird das Gelände etwas flacher. Erst etwa 10 km vor dem Ziel stellt sich dem Peloton noch ein kurzer, aber knackiger Anstieg in den Weg.

Hier werden die Sprinterteams ganze Arbeit leisten müssen, um die zu erwartenden Attacken der Klassiker-Spezialisten zu kontern. Das mittelalterliche Brignoles, einst Residenz der Grafen der Provence, wird zum ersten Mal Etappenort der Tour de France sein.

afp