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Sport-Welt Der verdiente Lohn für Sebastian Vettel
Sport Sport-Welt Der verdiente Lohn für Sebastian Vettel
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00:15 28.11.2012
Von Carsten Schmidt
Dritter WM-Titel mit nur 25 Jahren: Sebastian Vettel. Quelle: rtr

Sebastian Vettel schreibt fleißig sein Kapitel in der Formel-1-Historie fort. Der Hesse übertrumpfte mit dem dritten Titelgewinn in Folge solche Größen wie Niki Lauda, Alain Prost und Ayrton Senna. Zudem gelang ihm der Hattrick schon in jungen Jahren; der legendäre Argentinier  Juan Manuel Fangio (45) und auch Michael Schumacher (33) waren wesentlich älter bei ihrem Dreierschlag als der jetzt gerade 25-Jährige.

Vettel musste sich in dieser Saison allerdings vom Motorsport-Wunderkind zum Kämpfer entwickeln. Das lag vor allem an dem famosen Fernando Alonso. Der Spanier war in dem technisch unterlegenen Ferrari ein Muster an Beständigkeit. Nur Unfallpech in Spa und eine einzige kleine Schwäche in Suzuka kosteten ihn die lange gehaltene Spitzenposition in der Fahrerwertung und damit den Titel.

Der Kämpfer Vettel indes profitierte beileibe nicht nur von den kleinen Schwächen des Konkurrenten, zumal er selbst gleich dreimal ohne Rennpunkte geblieben war. Der Titelverteidiger ließ sich selbst von einem klaren Rückstand zur Jahreshälfte nicht entmutigen und auch nicht von der Kollision im Saisonfinale, die ihn ans Ende des Feldes zurückwarf und zu einer furiosen Aufholjagd zwang. Er erntete für seine Nervenkraft – insbesondere in São Paulo –, seine Beharrlichkeit und auch seinen Mut den verdienten Lohn.

Eines fehlt Vettel aber noch, um in die Fußstapfen des großen Landsmanns Schumacher zu treten – das eigene Gespür für den perfekten Rennwagen und dessen Abstimmung. Der Deutsche profitiert nach wie vor von der Arbeit des „Design-Gurus“ Adrian Newey bei Red Bull. Der Brite sorgte wieder einmal dafür, dass  die Österreicher das schnellste Fahrzeug im Feld stellten. Vettel weiß, wie viel er Newey zu verdanken hat.

Sebastian Vettel hat es geschafft: Der Red-Bull-Pilot ist zum dritten Mal nacheinander Formel-1-Weltmeister. Ihm genügte beim entscheidenden Rennen am Sonntag in Sao Paulo Platz sechs zum erneuten Titelgewinn vor Ferrari-Fahrer Fernando Alonso.

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