Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Sport-Welt Der HRC will in der 1. Liga ans sichere Ufer rudern
Sport Sport-Welt Der HRC will in der 1. Liga ans sichere Ufer rudern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:12 11.05.2013
Von Heiko Rehberg
Der HRC hat vergangene Saison den Aufstieg in die 1. Liga geschafft. Quelle: HAZ
Anzeige
Hannover

Ein Achter, aber 14 Männer und eine Frau: Das irritiert natürlich erst einmal. Wie passen die alle in ein Boot? Natürlich gar nicht. Doch wie eine Fußball-Mannschaft nicht nur aus elf Spielern besteht, so gehören auch zu einem Achter mehr als acht Athleten. Mal ist einer verletzt, mal kommt beruflich etwas dazwischen, mal will der Trainer etwas ausprobieren: Da ist ein großer Kader hilfreich.

Am Sonnabend um 10.16 Uhr wurde es für den Hannoverschen Ruder-Club (HRC) und seinen Lotto-Maschseeachter ernst: Dann begann in Frankfurt mit dem ersten Start die neue Bundesligasaison. Der HRC hat vergangene Saison den Aufstieg in die 1. Liga geschafft, Stadtrivale DRC ist abgestiegen, deshalb heißt es von heute an: freie Fahrt für Hannovers einziges erstklassiges Boot.

Anzeige

Die Bundesligasaison besteht aus fünf Renntagen, nach dem Wochenende in Frankfurt stehen Renntage in Rüdersdorf (7. bis 9. Juni), Duisburg (2. bis 4. August), Kassel (16. bis 18. August) und Hamburg (13. bis 15. September) auf dem Programm.

In der Bundesliga fahren 16 Boote, nach einem Zeitlauf zu Beginn gibt es vier K.-o.-Rennen. „Auch wenn es Sprintrennen sind, ist das ganz schön knackig“, sagt Tobias Kühne, als Olympia- und Weltmeisterschaftsteilnehmer der erfahrenste Mann im HRC-Boot. „In der 1. Liga kann man sich im Achtel- oder Viertelfinale nicht mehr schonen, wie das in der 2. Liga schon mal der Fall war.“ Drei Boote steigen am Saisonende ab, aber damit will der HRC nichts zu tun haben. „Wir wollen irgendwo im gesicherten Mittelfeld landen“, sagt Kühne.