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Sport-Welt Boll und Ovtcharov im Gleichschritt
Sport Sport-Welt Boll und Ovtcharov im Gleichschritt
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21:12 03.11.2012
Timo Boll hat die Erwartungen bei den German Open bisher erfüllt. Quelle: dpa
Bremen

Nur noch jeweils ein Sieg trennen Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov vom Traumfinale bei den German Open. Die deutschen Tischtennis-Stars setzten am Samstag ihren Siegeszug in Bremen im Gleichschritt fort und qualifizierten sich für das Halbfinale. Dort winkt dem WM-Dritten Boll und dem Olympia-Dritten Ovtcharov an diesem Sonntag der Einzug in das erste rein-deutsche Endspiel des mit 120.400 Dollar (93.000 Euro) dotierten Turniers.

Im Damen-Einzel scheiterte Xiaona Shan vom FSV Kroppach als letzte deutsche Vertreterin im Viertelfinale. Die gebürtige Chinesin, die seit September einen deutschen Pass besitzt, unterlag Europameisterin Viktoria Pawlowitsch (Weißrussland) nach starker Gegenwehr mit 2:4-Sätzen. Die 4400 Zuschauer hatte Shan schnell auf ihrer Seite, über ihren Einsatz im Nationalteam ist noch nicht entschieden. Das junge Damen-Doppel Sabine Winter/Petrissa Solja qualifizierte sich unerwartet für das Endspiel.

„Ich musste ganz schön die Zähne zusammenbeißen. Aber wenn ich in der Box stehe, läuft es“, kommentierte Top-Favorit Boll seine Erfolge gegen Chen Chien-An (4:1) aus Taiwan und gegen Japans Jung-Star Koki Niwa (4:0) vom Bundesligisten Frickenhausen. Beim glanzvollen 11:4, 11:7, 11:9, 11:3 gegen Niwa untermauerte der Rekord-Europameister den Anspruch auf seinen fünften German Open-Sieg und die Siegprämie von 14.000 Dollar. Danach hatte er noch Zeit für eine Autogrammstunde.

Bolls Kumpel Ovtcharov, der beim russischen Club Orenburg sein Geld verdient, siegte zweimal zu Null. Er warf zuerst seinen Vereinskollegen Alexei Smirnow (Russland) und danach Zhan Jian (Singapur) aus dem Rennen. „Ich habe mich in den bisherigen Spielen stets gesteigert und die richtige Taktik gewählt“, sagte ein optimistischer Ovtcharov mit Blick auf das Halbfinale gegen Jiang Tiany (Hongkong) oder Chuang Chih Yuan (Taiwan).

„Für uns ist ein Vorteil, dass die Chinesen nicht da sind“, gab Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf zu. Der frühere Europameister und Doppel-Weltmeister von 1989 wurde am Rande als Tischtennis-Trainer des Jahres ausgezeichnet. 

dpa

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